Syllabus

Title
4235 Zivilgesellschaft im öffentlichen Raum
Instructors
Julia Litofcenko, Ph.D.
Contact details
Type
PI
Weekly hours
2
Language of instruction
Deutsch
Registration
02/10/26 to 02/15/26
Registration via LPIS
Notes to the course
Dates
Day Date Time Room
Monday 03/02/26 02:00 PM - 04:00 PM D4.0.019
Monday 03/09/26 02:00 PM - 04:00 PM TC.4.13
Monday 03/16/26 01:00 PM - 05:00 PM D3.0.233
Monday 04/13/26 02:00 PM - 04:00 PM TC.4.13
Monday 04/27/26 01:00 PM - 05:00 PM TC.4.14
Monday 05/11/26 01:00 PM - 05:00 PM D3.0.233
Monday 06/01/26 01:00 PM - 05:00 PM TC.3.06
Wednesday 06/03/26 02:00 PM - 05:00 PM D2.1.398
Friday 06/05/26 10:00 AM - 01:00 PM D2.1.398
Contents

Der Kurs befasst sich mit der Frage, wie die Zivilgesellschaft den öffentlichen Raum prägt. Dazu werfen wir einen Blick auf soziale Bewegungen der Vergangenheit und Gegenwart, um zu verstehen wer sich darin organisiert, welche Strategien angewendet werden, und auf welche Art und Weise (in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, auf diskursiver Ebene etc.) die Zivilgesellschaft wirksam Einfluss nehmen kann.

Der erste Teil des Kurses widmet sich der Darstellung und dem Einfluss der Zivilgesellschaft in den Medien. Hierbei wird die Analyse von Zeitungsartikeln zu aktuellen sozialen Themen durch Methoden der Theaterpädagogik unterstützt.

Im zweiten Teil untersuchen wir wie die Zivilgesellschaft den physischen Raum prägt. Für diesen Teil des Kurses kartieren die Studierenden einen Bereich von Wien.

Im dritten Teil des Kurses widmen wir uns den Möglichkeiten von Zivilgesellschaft, durch Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand die eigenen Interessen zu verfolgen. Wir untersuchen, wie unterschiedliche Positionen innerhalb der Zivilgesellschaft entstehen und diese durch Verhandlungen und institutionalisierte politische Prozesse in konkrete Politik umgesetzt werden. Durch eine Simulation lernen die Studierenden, wie politischen Standpunkte formuliert und verhandelt werden.

Über das Semester hinweg wird außerdem an einem Ethnografie-Projekt gearbeitet. Ziel hiervon ist es ein tieferes Verständnis der sozialen Dynamiken rund um Proteste und Demonstrationen zu erlangen.

 

Die Studierenden werden durch die Lektüre der relevanten wissenschaftlichen Literatur in die Themen eingeführt, um sich auf den Unterricht vorzubereiten. Die Unterrichtszeit wird genutzt, um die Inhalte  zu diskutieren und die grundlegenden Erkenntnisse aus der Theorie auf interaktive Weise zu erforschen: Beispielsweise schlüpfen die Studierenden in die Rolle von Politikern, um miteinander über zu verhandeln und die Herausforderungen und Chancen politischer Prozesse zu erleben. Der Kurs erfordert von den Studierenden mutige Teilnahme an aktivitätsbasiertem und kollaborativem Lernen durch Gamification-Methoden.

 

Learning outcomes

Am Ende des Kurses werden die Studierenden…

 

1.       …dafür sensibilisiert sein, wie Zivilgesellschaft den öffentlichen Diskurs prägen kann.

2.       …die Grundlagen der Framing-Theorie kennen und diese anwenden können, um Nachrichteninhalte kritisch zu analysieren.

3.       …mehrere Beispiele nennen können, wie die Zivilgesellschaft in Wien den öffentlichen Raum prägt.

4.       …unterschiedliche Strategien von sozialen Bewegungen auf deren Wirksamkeit hin beurteilen können;

5.       …geübt darin sein, eine politische Position zu formulieren und argumentativ zu vertreten;

6.       …die Gefahren und Chancen von Network Governance identifizieren können;

7.       …soziale Dynamiken rund um Demonstrationen nachvollziehen können.

Attendance requirements

Eine Anwesenheit von mindestens 80 % ist erforderlich, um den Kurs zu bestehen.

Teaching/learning method(s)

Die Studierenden werden durch die Lektüre der relevanten wissenschaftlichen Literatur in die Themen eingeführt. Die Unterrichtszeit wird genutzt, um die Inhalte  zu diskutieren und die grundlegenden Erkenntnisse aus der Theorie auf interaktive Weise zu erforschen: Beispielsweise schlüpfen die Studierenden in die Rolle von Politikern, um miteinander über zu verhandeln und die Herausforderungen und Chancen politischer Prozesse zu erleben. Der Kurs erfordert von den Studierenden mutige Teilnahme an aktivitätsbasiertem und kollaborativem Lernen durch Gamification-Methoden.

Assessment
  1. Aktive Teilnahme am Unterricht (20 %);
  2. Lektüre von wissenschaftlichen Texten und Fragen dazu zur Unterrichtsvorbereitung (2x5% = 10%);
  3. Reflexion ausgewählter Einheiten (1x10%, 1x15% = 25%);
  4. Ethnografie-Projekt zu einer öffentlichen Protestaktion: Schriftliche Ausarbeitung (1.000 Wörter) und Präsentation der Ergebnisse im Unterricht (5–10 Min.) (25 %);
  5. Mündliche Prüfung (20%).
Readings

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Last edited: 2026-01-15



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