Syllabus
Registration via LPIS
| Day | Date | Time | Room |
|---|---|---|---|
| Monday | 05/04/26 | 10:00 AM - 01:30 PM | TC.3.12 |
| Friday | 05/08/26 | 10:00 AM - 01:30 PM | TC.5.16 |
| Monday | 05/11/26 | 10:00 AM - 01:30 PM | TC.5.12 |
| Monday | 05/18/26 | 10:00 AM - 01:30 PM | TC.3.12 |
| Friday | 05/22/26 | 10:00 AM - 01:30 PM | TC.5.16 |
| Friday | 05/29/26 | 10:00 AM - 01:30 PM | TC.3.09 |
| Friday | 06/12/26 | 10:00 AM - 12:00 PM | TC.2.03 |
Künstliche Intelligenz (KI) kann weitreichende Vorteile für Organisationen bieten. Gleichzeitig geht die Einbettung dieser Technologie mit tiefgreifenden Implikationen für Organisationen und deren bestehende Abläufe einher. Eine wichtige Beobachtung ist in diesem Zusammenhang, dass die Einbettung und Verwendung von KI untrennbar mit etablierten Wissensstrukturen verknüpft ist: Nur bestimmtes Wissen lässt sich in Modelle übersetzen, gleichzeitig verschieben sich Anforderungen an Expertise, Zuständigkeiten und Urteilsfähigkeit von Mitarbeitenden.
Der Kurs „Künstliche Intelligenz in Organisationen: Wissen, Arbeit und Dynamiken“ richtet sich an Studierende der SBWL "Knowledge-based Management", die Dynamiken im Zusammenspiel von KI, Wissen und Arbeit verstehen und kritisch reflektieren möchten. Im Zentrum steht die Frage, wie Organisationsformen, Wissensordnungen und Machtverhältnisse durch den Einsatz solcher Systeme neu konfiguriert werden.
Der Kurs führt in grundlegende Begriffe und Denkweisen zum Verhältnis von Technologie, Wissen und Organisation ein und diskutiert unterschiedliche theoretische Perspektiven und Beispiele aus der Praxis. Studierende entwickeln ein begriffliches und analytisches Instrumentarium, um die Rolle von KI in Organisationen einzuordnen, Spannungen und Konflikte zu erkennen und mögliche Gestaltungsoptionen zu entwerfen.
Nach Abschluss dieses Kurses sind Studierende befähigt:
zu reflektieren, wie KI-Anwendungen mit organisationalen Wissensstrukturen verknüpft sind und welches Wissen dabei sichtbar, unsichtbar oder verzerrt wird
zu analysieren, wie der Einsatz von KI Aufgaben, Rollen, Verantwortlichkeiten und Expertise in Organisationen verschieben kann
theoretische Konzepte über das Verhältnis von Technologie, Wissen und Organisation auf konkrete Beispiele des KI-Einsatzes anzuwenden
soziale und ethische Implikationen von KI in Organisationen (z.B. Bias, Kontrolle, Transparenz) zu identifizieren
unterschiedliche Ansätze für die organisationale Gestaltung von KI (z.B. partizipative, menschenzentrierte Ansätze) einzuschätzen
Es gilt die für PI bzw. AG laut Prüfungsordnung vorgesehene volle studentische Anwesenheit.
60% Prüfung
25% Gruppenpräsentation
15% Case Work
- Ihre regelmäßige aktive Mitarbeit ist Voraussetzung, um die LV positiv absolvieren zu können.
- Der Test ist schriftlich und ohne Verwendung besonderer Hilfsmittel zu absolvieren.
- Für eine positive Gesamtbeurteilung benötigen Sie insgesamt mindestens 60 %.
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