Syllabus
Registration via LPIS
Konventionelle Theorien der Ökonomie greifen zu kurz, wenn sie versuchen, ökonomisches Verhalten zu erklären. Die Verhaltensökonomie greift Erkenntnisse der Psychologie auf und integriert diese in ökonomische Erklärungsansätze. Verhaltensökonomische Zugänge räumen systematischen "Abweichungen" von rationalem Verhalten mehr Raum ein.
In der LV werden die Grundlagen der Verhaltensökonomie (Behavioural Economics) erarbeitet und auf unterschiedliche Lebens- und Entscheidungsbereiche angewandt. Im Mittelpunkt der LV stehen dabei Antworten auf Fragen, wie: "Warum schieben wir die Realisierung unserer guten Vorsätze (z.B. gesünderes Essen, mehr Bewegung) gerne auf?", "Wie werden wir durch Emotionen beeinflusst, obwohl wir doch mit kühlem Kopf entscheiden wollten?", "Warum hängen wir so sehr an Sachen, die wir besitzen, und überschätzen damit ihren Wert für den Weiterverkauf?" uvm.
Nach Abschluss der Lehrveranstaltung sollen die Teilnehmer*innen:
- verhaltensökonomische Grundlagen verstehen und
- auf unterschiedliche Bereiche ökonomischer Entscheidungen anwenden können
Darüber hinaus fördert die Lehrveranstaltung folgende Fähigkeiten:
- sich eigenständig mit spezifischen verhaltensökonomischen Ansätzen auseinanderzusetzen
- diese verhaltensökonomischen Ansätze fundiert auf Alltagsentscheidungen anwenden zu können
- Datenbanken und andere Informationsquellen zur zielorientierten Recherchearbeit zu nutzen
- Inhalte strukturiert und zielgruppenorientiert zu präsentieren
- Fähigkeit zu Reflexion
Die in dieser LV verwendeten Lehr- und Lernstrategien umfassen:
- Präsentation der Grundlagen der Verhaltensökonomik durch die LV-Leiterin
- Selbständiger Aufbereitung verhaltensökonomischer Schlüsselkonzepte durch die Studierenden
- Präsentationen zu selbst erarbeiteten Themen durch Studierende
- Input zum wissenschaftlichen Schreiben durch die LV-Leiterin
- Reflexion spezifischer verhaltensökonomischer Problemstellungen in der Seminararbeit in kleinen Teams
- Präsentationen der Erkenntnisse durch die Studierenden im Hörsaal
- Diskussion von ausgewählten Themen im Forum.
- Aktive Beteiligung in der LV: 20%
- Gelungene schriftliche Aufbereitung (Seminararbeit im Paper-Stil): 50 %
- Ansprechende Präsentation der wesentlichsten Erkenntnisse: 30 %
Regeln für die Verwendung von Künstlicher Intelligenz (KI-Tools):
- Für schriftliche Teilleistungen sowie für die Abschlussarbeit dürfen KI-Tools für Brainstorming und Vorbereitung verwendet werden.
- Untersagt ist die Verwendung von AI-Tools für Ergebnisse, Diskussion und Reflexion; dies sind Eigenleistungen der Studierenden.
- AI-Output kann nicht als Beleg für inhaltliche Behauptungen herangezogen werden; er muss mit wissenschaftlicher Literatur belegt werden.
- Alle eingesetzten AI-Tools müssen im Hilfsmittelverzeichnis angegeben werden. Es ist das von der WU Wien bereitgestellte Template zu verwenden (zu finden unter https://www.wu.ac.at/fileadmin/wu/h/students/Studierendensupport/Vorlage_HVZ_Formular_deutsch.docx ). Der Eintrag im HVZ muss enthalten: Tool, Suchstring (unbedingt als „shared link“), generierter Ergebnisstring, Datum der Suche.
Der unerlaubte Einsatz von AI-Tools oder fehlende Belege gelten als Erschleichungsversuch bzw. Plagiat und werden mittels mündlicher Nachprüfung geahndet.
1. erfolgreiche Zulassung zum Masterstudium Sozioökonomie
2. positive Absolvierung der PI "Grundlagen der Sozioökonomie"
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