Syllabus
Registration via LPIS
Dieses Seminar vertieft bildungswissenschaftliche Fragestellungen und baut dabei auf vorhandenen Kenntnissen aus der Bildungswissenschaft sowie angrenzenden Disziplinen wie Sozialpsychologie, Kultur- und Professionsforschung auf. Im Mittelpunkt stehen psychologische und performative Dispositionen sowie berufsbedingte Herausforderungen im pädagogischen Alltag. Ein besonderes Augenmerk gilt der kritischen Reflexion der Gestaltungsmöglichkeiten von Kultur in pädagogischen Handlungsfeldern und der eigenen professionellen Rolle als Lehrperson.
Ein wesentlicher Bestandteil des Kurses ist die Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsergebnissen, die die komplexe Realität pädagogischer Praxis beleuchten. Zudem werden die moderne Gestaltung von Kultur in pädagogischen Organisationen und das Professionsverständnis intensiv behandelt. Folgende Themen werden dabei im Seminar vertieft:
- Moralpsychologische und ethische Entwicklungskonzepte im Kontext der Pädagogik als Profession
- Resilienzkonzepte in pädagogischen Handlungsfeldern
- Übergangsmanagement in Bildungssystemen
- Abbruchsforschung und -prävention in pädagogischen Kontexten
- Kultur in Bildungsorganisationen
Die Studierenden sind nach Abschluss der Lehrveranstaltung in der Lage …
- auf erweiterte Kenntnisse in Bildungswissenschaft, Sozialpsychologie, Kultur- und Professionsforschung zurückzugreifen, um berufsbedingte Herausforderungen im pädagogischen Alltag fundiert zu analysieren und kritisch zu reflektieren.
- die Gestaltung von Kultur in pädagogischen Handlungsfeldern differenziert zu hinterfragen und ihre eigene Rolle als Lehrperson im Kontext dieser Kulturen bewusst und reflektiert zu gestalten.
- auf Basis aktueller Forschungsergebnisse evidenzbasierte Schlussfolgerungen zur Verbesserung pädagogischer Handlungsfelder sowie für die eigene pädagogische Praxis abzuleiten.
- zentrale Konzepte der sozialethischen Entwicklungspsychologie, der Resilienzförderung, des Übergangsmanagements sowie der Abbruchprävention zu verstehen und diese Kompetenzen in pädagogischen Kontexten einzubringen.
- Strategien für ein professionelles Bildungsmanagement zu entwickeln, die eine inklusive und partizipative Lernkultur fördern.
Gemäß des Richtwerts des Vizerektorats für Lehre und Studierende gilt die Anwesenheitspflicht bei Prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen (PI) erfüllt, wenn die Studierenden mindestens 80 Prozent der angekündigten Zeit für die LV-Einheiten anwesend sind. Bitte beachten Sie die aktuellen universitären Richtlinien und die aktuell gültige Prüfungsordnung. Für Zeiten der Abwesenheit sind Ersatzleistungen zu erbringen. Nähere Informationen erhalten Sie im Seminar.
Vorträge, Einzel- und Gruppenarbeiten, schriftliche sowie mündliche Reflexionsaufgaben, Projektarbeit
Neben der Anwesenheit sind im Rahmen dieser Lehrveranstaltung folgende Leistungen zu erbringen:
- Laufende Mitarbeitsaufträge | Einzel- und Gruppenarbeit (10%)
- Good-Practice-Rechereche inkl. Umsetzungsskizze | Gruppenarbeit (55%)
- Forschungsgestützte Reflexionsarbeit | Einzelarbeit (35 %)
Notenschlüssel:
| 100% bis 90% < 90% bis 80% < 80% bis 70% < 70% bis 60% < 60% bis 0% |
Gemäß des aktuellen Studienplans Master Wirtschaftspädagogik 2015 setzt „die Zulassung zu den Lehrveranstaltungen 'Wirtschaftsdidaktik III' und 'Bildungswissenschaft III' [...] voraus, dass aus dem Fach 'Wirtschaftswissenschaftliche Fächer & Wirtschaftsdidaktik' zumindest 24 ECTS-Anrechnungspunkte absolviert wurden."
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