Syllabus
Registration via LPIS
Folgende Inhalte sollen in der LV bearbeitet werden:
- unterschiedliche Ansatz- und Bewertungsmethoden;
- Wesentliche Unterschiede zwischen UGB- und IFRS-Rechnungslegung (hier sollte insbesondere die Bewertungskomplexität der IFRS vor dem Hintergrund der im Vordergrund stehenden Informationsfunktion erkannt und gegebenenfalls kritisch hinterfragt werden
- Einschätzung & Analyse von Problemstellungen sowohl aus der unternehmensinternen Sicht (Abschlusserstellung) als auch aus der unternehmensexternen Sicht (Abschlussadressat) ;
- Anwendung von Kommentarliteratur bei der Lösung von Problemstellungen;
Nach Abschluss dieses Kurses sind die Absolventen und Absolventinnen in der Lage:
- die Weiterentwicklung von fachlich relevanten Ansätzen und Methoden auch nach Ende des Studiums zu verfolgen und für die eigene praktische Tätigkeit zu nutzen;
- sich in Teams einzubringen und kooperativ sowie eigenständig praktikable Lösungen zu entwickeln;
- die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen im Sinne des lebenslangen Lernens kontinuierlich weiter zu entwickeln;
- IFRS- und UGB-Daten und -Berichte zu interpretieren und das Ergebnis als umfassend-kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner an Laien sowie Expertinnen und Experten zu kommunizieren
Nach Abschluss dieses Kurses sind die Absolventen und Absolventinnen außerdem in der Lage:
- Problemstellungen aus der Kommentarliteratur sowie direkt aus den IFRS bzw. dem UGB zu lösen und darüber einen Kurzbericht verfassen;
- Abschlüsse börsenotierter Kapitalgesellschaften zu analysieren und zu verstehen;
- unternehmensbezogene Sachverhalte auf ihre finanzwirtschaftlichen Auswirkungen hin zu analysieren und diesbezügliche Bilanzierungsvarianten selbständig zu entwickeln;
- bei Bewertungssachverhalte Sensitivitätsanalysen hinsichtlich der Bewertungsparameter (Cash Flows, Zinssatz, Continuing Value) durchzuführen.
Die LV besteht aus geblockten Einheiten. Es werden einerseits theoretische Inhalte vermittelt, die insbesondere die Schnittpunkte bzw. Unterschiede Unternehmensrecht (UGB) und IFRS behandeln. Es werden andererseits ausgewählte Fallbeispiele gerechnet/bilanziert.
NEU (ab Jänner 2027)
Die Lehrveranstaltung wird gemeinsam mit zwei anderen Lehrveranstaltungen des Spezialisierungsfachs Rechnungslegung im Rahmen einer Gesamtprüfung (Modulprüfung) beurteilt. Damit wird sichergestellt, dass die spezifischen Inhalte dieser Lehrveranstaltung in den Gesamtzusammenhang des Spezialisierungsfachs gestellt werden können.
Für den Antritt zur Modulprüfung ist die Teilnahme an allen drei Lehrveranstaltungen (aktive Teilnahme, 50 % Anwesenheit) erforderlich.
Die Modulprüfung umfasst daher:
- Sonderfragen der Bilanzierung,
- Vertiefung UGB und IFRS,
- Jahresabschlussanalyse und Unternehmensbewertung.
Die Modulprüfung beläuft sich auf 3 Stunden. Sie setzt sich aus kleineren Fallstudien und Beispielen zusammen, deren Lösung zu berechnen und zu begründen ist. Dabei ist der Verweis auf die bestehenden Rechnungslegungsvorschriften (UGB, IFRS, einschlägige AFRAC-Stellungnahmen) erforderlich. Neben den Fallstudien und Beispielen können auch Theoriefragen zu beantworten sein. Die Modulprüfung gilt als positiv absolviert, wenn mehr als die Hälfte der maximal erreichbaren Punktezahl erreicht wurde und aus jedem Teilgebiet zumindest ein Drittel der maximal erreichbaren Punktezahl.
Die einzelnen modulprüfungsvorbereitenden Lehrveranstaltungen (MPV) werden daher nicht gesondert mit Noten beurteilt.
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