Syllabus
Registration via LPIS
Die Lehrveranstaltung deckt die relevantesten Regulierungsakte im Zusammenhang mit Digitalisierung ab – von Datenschutz über KI bis zu den Cybersicherheitsvorschriften. Ziel ist es, Ihnen nach Erläuterung der gesetzlichen Basics einen praxisnahen Zugang zu den Themen und wie sie die Bestimmungen für Geschäftsmodelle anwenden, zu geben.
In der Lehrveranstaltung lernen Sie die rechtlichen Grundlagen des Datenschutzes und und erarbeiten auf der Basis gemeinsam mit erfahrenen Datenschutz-Praktikern relevante Themengebiete des Datenschutzes und diskutieren einschlägige Rechtsprechung im Rahmen von Fallstudien. Sie erhalten aus erster Hand Insights aus der Praxis und lernen anhand der aktuellen Judikatur, worauf es beim Datenschutz wirklich ankommt, zB wie US-Cookies rechtssicher eingesetzt, Cookie-Banner für Ihre Website richtig gestaltet werden und was bei der Einholung von Einwilligungserklärungen zu beachten ist.
Außerdem geben wir Ihnen Einblicke in die Welt der Cyberangriffe und zeigen, worauf es in der Präventionsarbeit sowie im Anlassfall ankommt. Hierbei berücksichtigen wir auch die zahlreichen neuen EU-Cybersecurity-Bestimmungen wie die NIS 2-Richtlinie, die DORA-Verordnung oder den Cyber Resilience Act.
Darüber hinaus setzen wir uns gemeinsam mit den öffentlich- und privatrechtlichen Aspekten von neuen Technologien, insbesondere im Zusammenhang mit KI, auseinander:
- Wir erarbeiten den aktuellen Rechtsrahmen für AI. Sie erfahren, wie AI-Technologien wie generative AI datenschutz- und urheberrechtlich zu beurteilen sind und wer in Schadensfällen für die KI haftet. Zudem erhalten Sie Einblick in aktuelle Entwicklungen der KI Regulierung auf Unionsebene.
- Weiters behandeln wir IP- und datenschutzrechtliche Fragestellungen bei Augmented und Mixed-Reality-Anwendungen.
- Außerdem beschäftigen wir uns mit den rechtlichen Rahmenbedingungen für Blockchains: Sie erfahren bspw, was NFTs sind, wie sie rechtlich übertragen werden können und welche rechtlichen Themen es im Metaverse gibt.
Die Inhalte werden flexibel auf Grundlage von aktuellen Entwicklungen und Judikatur gestaltet.
Die Lehrveranstaltung soll den teilnehmenden Studierenden vertiefte Kenntnisse über das europäische und österreichische Datenschutzrecht vermitteln und einen praxisnahen Einblick in die privat- und öffentlich-rechtlichen Implikationen neuer Technologien (AI, Blockchain etc) bieten. Nach Abschluss dieser Lehrveranstaltung sollen die Studierenden in der Lage sein, ihre Kenntnisse in die Praxis umzusetzen, eigenständig auf Sachverhalte anzuwenden und sich kritisch damit auseinanderzusetzen.
Die Lehrveranstaltung wird in Präsenz abgehalten. Es herrscht Anwesenheitspflicht. Maximal einmaliges Fernbleiben ist erlaubt.
Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent (PI). Die Studierenden sollen durch eine interaktive Ausgestaltung anhand von Fragen, Diskussion und Fallstudien ein vertieftes Verständnis des prüfungs- und praxisrelevanten Stoffes erreichen. Das erworbene Wissen wird im Zuge einer Endklausur geprüft.
Die Gesamtnote der Lehrveranstaltung ergibt sich aus folgenden Teilleistungen:
- Mündliche Mitarbeit: 20%
- Fallstudien: 15%
- Klausur: 65 % (Zwischenklausur über die datenschutzrechtlichen Grundlagen: 25 %, Endklausur über die Vertiefung und die öffentlich- und privatrechtlichen Aspekte von neuen Technologien: 40 %).
Die Platzvergabe während der Anmeldefrist erfolgt nach dem "first-come, first-served Prinzip" via LPIS. Nach Ablauf der Anmeldefrist werden die noch freien LV-Plätze den Studierenden auf der Warteliste, die noch keine Zuteilung zum Planpunkt erhalten haben, nach Studienfortschritt zugeteilt.
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