Syllabus

Title
0542 Demokratie in Organisationen
Instructors
PD Dr. Florentine Maier
Contact details
  • Type
    PI
  • Weekly hours
    2
  • Language of instruction
    Deutsch
Registration
09/03/18 to 09/09/18
Registration via LPIS
Notes to the course
Subject(s) Bachelor Programs
Dates
Day Date Time Room
Friday 10/12/18 12:00 PM - 02:00 PM D2.0.342 Teacher Training Raum
Monday 10/22/18 12:00 PM - 02:00 PM D4.0.019
Thursday 10/25/18 12:00 PM - 02:00 PM D2.0.392
Tuesday 10/30/18 12:00 PM - 02:00 PM D2.0.326
Tuesday 11/06/18 12:00 PM - 02:00 PM D4.0.019
Thursday 11/08/18 12:00 PM - 02:00 PM TC.3.06
Wednesday 11/14/18 12:00 PM - 02:00 PM D2.0.342 Teacher Training Raum
Monday 11/26/18 10:00 AM - 12:00 PM TC.3.07
Friday 12/21/18 09:30 AM - 04:30 PM D2.0.374

Contents

Die Lehrveranstaltung behandelt Aspekte der organisationalen Demokratie. Der Begriff „organisationale Demokratie“ bezeichnet Formen der strukturell verankerten substanziellen Beteiligung der ArbeitnehmerInnen (aber auch anderer Stakeholder, z.B. ehrenamtlicher MitarbeiterInnen), z.B. direkte oder repräsentative gemeinsame Konsultation, Mitbestimmung und Selbstbestimmung (Weber et al. 2009:1127).

Sie lernen in diesem Kurs über:

· Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Demokratie in Staaten und Organisationen,

· verschiedene theoretische, historische und aktuelle Modelle der organisationalen Demokratie,

· konkrete Tools und Methoden organisationaler Demokratie, sowie

· Argumente für und wider verschiedene Arten organisationaler Demokratie in unterschiedlichen Situationen und für unterschiedliche Zielsetzungen.

Learning outcomes

  • Sie können die Begriffe „Demokratie“, „organisationale Demokratie“, „Partizipation“ und „Mitbestimmung“ definieren und richtig verwenden.
  • Sie können Poppers Argument für Demokratie als Staatsform zusammenfassen und erläutern.
  • Sie können die Begriffe „Postdemokratie“ und „simulative Demokratie“ erklären und richtig verwenden.
  • Sie können verschiedene Verfahren und Regeln zum Treffen kollektiver Entscheidungen nennen und erklären.
  • Sie können umreißen, für welche Arten von Problemen welche Arten von Entscheidungsverfahren geeignet sind.
  • Sie können das Entscheidungsmodell von Vroom und Yetton anwenden.
  • Sie können Argumente für und wider Demokratie in Organisationen nennen und mit empirischen Befunden untermauern.
  • Sie können erklären, worum es in de Tocqueville’s „Schools of democracy“-These geht
  • Sie können Potentiale und Grenzen der wirtschaftlichen Transformation durch Partizipation, Genossenschaften und (Arbeiter-)Selbstverwaltung diskutieren.
  • Sie können die wichtigsten Grundzüge des Betriebsverfassungsrechts in Österreich skizzieren.
  • Sie können die Grundprinzipien der Soziokratie nennen und erläutern.
  • Sie können über Potentiale und Grenzen der Soziokratie reflektieren.
  • Sie können über ein selbstgewähltes Spezialthema zum Überthema „Demokratie in Organisationen“ verständlich, interessant und inhaltlich richtig referieren.
  • Sie können über dieses Spezialthema kompetent diskutieren (d.h. nachvollziehbar argumentieren, allgemeine Fragen dazu beantworten, eigene Kompetenz zu dem Thema richtig einschätzen).

Attendance requirements

  • Für eine positive Absolvierung der LV ist eine 80%ige Anwesenheit erforderlich. D.h. maximal 4,6 Stunden Abwesenheit sind möglich.
  • Sollte es durch einen wichtigen Grund zu einem Fehlen in einer Lehrveranstaltung kommen, so können maximal 20 % der gesamten Lehrveranstaltungsdauer versäumt werden. Wichtige Gründe sind lt. Prüfungsordnung der WU all jene, die außerhalb der Disposition des Studierenden liegen (Erkrankung, Unfall, Tod eines nahen Angehörigen). Berufliche Verpflichtungen werden nicht als wichtiger Grund im Sinne der Prüfungsordnung angesehen, da diese in der Disposition der Studierenden liegen. Für die Fehlzeit ist eine Bestätigung (z.B. ärztliches Attest) vorzulegen.
  • Bei kumulierten Abwesenheiten von über 20 % ist die Lehrveranstaltung zu wiederholen.
  • Kompensationsaufgaben oder Nachfristen für etwaige Punktverluste durch versäumte Aufgaben sind nicht vorgesehen.

Teaching/learning method(s)

  • Lehrvorträge
  • Vorbereitende Lektüre der Basisliteratur
  • Kurze Hausübungen zur Zusammenfassung oder Reflexion der Basisliteratur
  • Diskussionen
  • Gruppenarbeit: Referat und Diskussion über ein selbstgewähltes Vertiefungsthema

Assessment

  • Einzelleistungen:
    • 5 Hausübungen à 8 Punkte: 40 Punkte
    • Für die Hausübungen ist jeweils ein Artikel zu lesen, und Fragen zum Artikel sind zu beantworten.
    • Wenn Sie einzelne Hausübungen nicht machen, ist das OK. Sie entscheiden, wieviel Sie tun wollen.
    • Für ein Sehr Gut werden Sie wohl alle Hausübungen brauchen.
  • Gruppenleistung (60 Punkte):
    • Sie wählen in einer Gruppe von 2-3 Studierenden frei eines der vorgeschlagenen Vertiefungsthemen mit dazu angegebenem Buch. Das Buch ist von allen in der Gruppe zu lesen.
    • Sie können auch selbst ein Vertiefungsthema und Buch vorschlagen.
    • Sie bereiten zu dem Buch ein Referat mit Handout vor: Vertiefung besonders interessanter Aspekte und/oder Illustration mit Praxisbeispielen bzw. aktuellen Geschehnissen.
    • Im Anschluss an das Referat beantworten Sie Fragen der Anwesenden über das Thema und diskutieren mit ihnen darüber.
    • Eigenverantwortliche Aufteilung der Punkte innerhalb der Gruppe entsprechend den individuellen Beiträgen (%)

Notenschlüssel:

  • Ab 90 % - sehr gut
  • Ab 80 % - gut
  • Ab 70 % - befriedigend
  • Ab 60 % - genügend

Availability of lecturer(s)

florentine.maier@wu.ac.at

Last edited: 2018-10-12



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