Syllabus

Titel
4945 Diversität in Teams
LV-Leiter/innen
Dipl.-Kff.Dr. Anett Hermann
Kontakt
  • LV-Typ
    PI
  • Semesterstunden
    2
  • Unterrichtssprache
    Deutsch
Anmeldung
12.02.2019 bis 21.03.2019
Anmeldung über LPIS
Hinweise zur LV
Planpunkt(e) Bachelor
Termine
Wochentag Datum Uhrzeit Raum
Donnerstag 11.04.2019 12:00 - 20:00 TC.4.14
Mittwoch 08.05.2019 08:00 - 14:00 D3.0.222
Mittwoch 22.05.2019 12:00 - 17:00 TC.3.12
Mittwoch 22.05.2019 17:00 - 20:00 TC.3.10
Donnerstag 23.05.2019 09:00 - 11:00 TC.1.01 OeNB

Inhalte der LV

Die Lehrveranstaltung dient dem individuellen und dem gruppenbezogenen Erfahrungslernen zu Diversität und Diversitätsmanagement in Teams sowie der theoretischen Wissensvermittlung. Der Fokus liegt dabei auf der Verbindung zwischen Wissensaneignung zu gruppendynamischen Prozessen, konkret Minoritäten und Majorität, und Selbstreflexion zum eigenen Minderheitenstatus in unterschiedlichen Gruppen entsprechend einer selbstgewählten Diversitätskategorie bzw. -dimension.

Innerhalb der LV erfolgt am ersten Tag neben den organisatorischen Absprachen über die Anforderungen an die Studierenden eine Einführung zum Thema Diversität in Teams. Inhaltlich werden verschiedene Konzepte vorgestellt und diskutiert. Im Anschluss bilden die Studierenden Projektteams. Jedes Projektteam beschäftigt sich mit einer Diversitätsdimension ihrer Wahl. In diesen Projektteams erfolgt die Bearbeitung der Thematik: Recherche zu Organisationen, Kontaktaufnahme, Vorbereitung auf die individuelle Beobachtungs- und Reflexionsphase. Anschließend sammelt das Projektteam gemeinsam oder einzeln an einem Tag Erfahrungen in einer Gruppe/einem Team, in welchem sie selbst zur Minderheit gehören. Diese Erfahrungen werden in Form von Erinnerungsarbeiten schriftlich dokumentiert, im Team zusammengeführt und analysiert. Im Abschluss erfolgt die Präsentation der Ergebnisse und eine theoretische Verankerung in einer schriftlichen Abschlussarbeit. Am letzten Tag erfolgt die abschließende Klausur über das gesamte Themengebiet.

Lernergebnisse (Learning Outcomes)

Die LV dient der praktischen Erlebbarkeit und der Reflexion sowie der theoretischen Wissensanbindung zur folgenden Fragestellung:
Wie geht es mir, wenn ich nicht zu einer privilegierten Gruppe gehöre?

Konkret behandelt werden:
· die Bedeutung spezieller Diversitätskategorien und -dimensionen in Gruppen und Teams,
· die Einbindung der eigenen Erkenntnisse in Modelle und Konzepte zur Teamarbeit,
· die Reflexion selbst erlebter Barrieren, Vorurteile und Stereotypisierungen,
· die Anwendung von Forschungsmethoden zur Thematik.

Die Studierenden werden über Erfahrungslernen und kooperative Arbeit innerhalb eines Projektteams sowie in der Diskussion Gruppenprozesse erfahren, reflektieren und analysieren. Sie wenden aktiv Methoden der qualitativen Sozialforschung an, um ihre Erfahrungen interpretier- und umsetzbar zu machen. Weiterhin präsentieren die Studierenden ihre eigenen Forschungsergebnisse und binden diese in den theoretischen Rahmen zur Teamarbeit und zum Diversitätsmanagement ein. Ziel ist neben der Wissensvermittlung die Sensibilisierung für das eigene Verhalten innerhalb von Gruppen und Teams.

Regelung zur Anwesenheit

  • Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen (PI-LV) haben Anwesenheitspflicht.
  • Sollte es durch einen wichtigen Grund zu einem Fehlen in einer Lehrveranstaltung kommen, so ist ab 2 Stunden Fehlzeit eine Ersatzarbeit zu leisten. Bei kumulierten Abwesenheiten von über insgesamt 4 Stunden wird die Lehrveranstaltung mit „nicht genügend“ beurteilt und ist zu wiederholen.
  • Für die Fehlzeit ist ggf. eine Bestätigung (z.B. ärztliches Attest) vorzulegen.
  • Wichtige Gründe sind lt. Prüfungsordnung der WU all jene, die außerhalb der Disposition des Studierenden liegen (Erkrankung, Unfall, Tod eines nahen Angehörigen). Berufliche Verpflichtungen werden nicht als wichtiger Grund im Sinne der Prüfungsordnung angesehen, da diese in der Disposition der Studierenden liegen.

Lehr-/Lerndesign

Schwerpunkt der LV liegt auf der Reflexion des eigenen Minderheitenstatus in spezifischen Teams entsprechend der Diversitätsdimensionen und dem individuellen sowie gruppenbezogenen Erfahrungslernen. Neben dieser praktischen Erfahrung und dem Reflektieren dieser, werden die Erkenntnisse in den theoretischen Rahmen der Gruppenforschung eingebunden.

Weiterhin präsentieren und diskutieren die Studierenden ihre Ergebnisse in der Lehrveranstaltung.

Leistung(en) für eine Beurteilung

Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent. Die Benotung setzt sich aus drei Kriterien zusammen:
1. Individuelle Reflexion der eigenen Teamarbeit (20%)
2. Projektarbeit: Projektaufsetzung, Bearbeitung und Ergebnisdarstellung (Schriftliche Analyse/Projektbericht und Präsentation der Ergebnisse im jeweiligen Projektteam) (40%)
3. Klausur zur Thematik (40%)

Teilnahmevoraussetzung(en) und Vergabe von Wartelistenplätzen

Positiver Abschluss des SBWL Kurs I

Empfohlene inhaltliche Vorkenntnisse

Wissen aus dem SBWL Kurs I

Erreichbarkeit des/der Vortragenden

anett.hermann@wu.ac.at
Zuletzt bearbeitet: 14.11.2018



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