Syllabus

Title
5797 ZuWi II: Transformationsstrategien revisited: Zwischen nachholender und nachhaltiger Entwicklung
Instructors
Mag. Mirijam Mock, B.A., Leonie Bleiker, M.Sc.
Contact details
  • Type
    PI
  • Weekly hours
    2
  • Language of instruction
    Deutsch
Registration
02/06/19 to 02/23/19
Registration via LPIS
Notes to the course
Subject(s) Bachelor Programs
Dates
Day Date Time Room
Thursday 02/28/19 01:00 PM - 03:00 PM TC.5.16
Thursday 03/07/19 01:00 PM - 03:00 PM TC.4.04
Thursday 03/14/19 01:00 PM - 04:00 PM D4.0.039
Thursday 03/21/19 01:00 PM - 04:00 PM D3.0.222
Thursday 03/28/19 01:00 PM - 04:00 PM D3.0.222
Thursday 04/04/19 01:00 PM - 04:00 PM D3.0.222
Thursday 04/11/19 01:00 PM - 04:00 PM D3.0.222
Thursday 05/09/19 01:00 PM - 04:00 PM D3.0.222
Thursday 05/16/19 01:00 PM - 03:00 PM D3.0.222

Contents

Unter dem Stichwort „Große Transformation“ wird seit einigen Jahren vehement ein grundlegender sozialökologischer Umbau westlicher Konsumgesellschaften gefordert. (Wie) könnte ein solcher Umbau gelingen?  Wer wären die SchlüsselakteurInnen, welche die Gesellschaftsbereiche und welche die Maßnahmen, die eine solche Transformation bewerkstelligen könnten? Die Diskussion um Transformationsstrategien ist nicht neu – seit Ende des 2. Weltkriegs existieren ganz unterschiedliche Strategien Gesellschaften im globalen Maßstab zu „entwickeln“. Ging es zunächst um eine „Entwicklung“ im Sinne von Wohlfahrtsgewinnen, Wirtschaftswachstum und Industrialisierung insbesondere der sogenannten „Entwicklungsländer“, so wurden seit den 1970er Jahren die ökologischen Grenzen von wirtschaftlichem Wachstum immer wichtiger. Was wurde und wird in diesen Kontexten aber eigentlich unter „Entwicklung“ verstanden, was wurde und wird als das Ziel aller gesellschaftlichen Aktivitäten gesehen und wie sollte und soll dies erreicht werden? Im Seminar wollen wir uns mit diesen Debatten beschäftigen, indem wir

  • Hauptströmungen des Diskurses zu Entwicklung und nachhaltiger Entwicklung kennenlernen;
  • Entwicklung und nachhaltige Entwicklung kritisch betrachten und unterschiedliche Perspektiven darauf kennenlernen;
  • die gelesenen Texte in ihren historischen und gesellschaftlichen Kontext einordnen und nach möglichen eurozentrischen Vorstellungen fragen;
  • unterschiedliche Perspektiven auf gesellschaftliche Ziele und Wege diese zu erreichen betrachten und eine differenzierte Meinung dazu entwickeln.

 

Learning outcomes

Nach Absolvieren einer ZuWi II-LV haben die Studierenden Wissen über den gesellschaftlichen und ökologischen Kontext wirtschaftlichen Handelns erlangt. Sie verfügen über eine ganzheitliche Perspektive, die Wirtschaft und Gesellschaft in biophysische Systeme eingebettet sieht und Wirtschaft im gesellschaftlichen Kontext verankert. Studierende erkennen, dass ihr späteres berufliches Handeln Auswirkungen auf die Gesellschaft und die natürliche Umwelt hat, dass sie eine soziale Verantwortung tragen und einen Beitrag zu einer langfristig nachhaltigen Entwicklung leisten können. Sie haben Kompetenzen wie Selbstreflexion, Sensibilität für Diversität und das Verstehen von Komplexität erlangt. Sie sind fähig Informationen aufzubereiten, Probleme und Problemlösungen zu erarbeiten und zu kommunizieren.

Attendance requirements

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen (PI) haben Anwesenheitspflicht. Im Falle einer Abwesenheit ist der LV-Leiter nach Möglichkeit vorab zu informieren.
Genaueres zu Fehlzeiten-Regelungen wird bei Bedarf in der 1. Einheit erläutert.

Teaching/learning method(s)

  • Einführende Vorlesungen des LV-Leiters
  • Erarbeitung von ausgewählten Texten in Präsentationsgruppen
  • Kritische Diskussion und Evaluierung von Konzepten im Plenum

 

Assessment

  • Aktive Beteiligung an der Diskussionsarbeit (10%)
  • Wiederholter schriftlicher Nachweis gründlicher Textlektüre (20%)
  • Erarbeitung, Präsentation und Diskussion eines Einzelthemas im Team (30%)
  • Schriftliche Seminararbeit (3000 Wörter) (40%). Wenn keine schriftliche Seminararbeit eingereicht wird, gilt die LV grundsätzlich als nicht bestanden.

Prerequisites for participation and waiting lists

Die Platzvergabe während der Anmeldefrist verfährt im „first-come, first-served Prinzip“. Falls Sie eine gültige LV-Anmeldung haben, aber an dieser Lehrveranstaltung nicht teilnehmen können, melden Sie sich bitte während des Anmeldezeitraums über LPIS wieder ab, damit Ihr LV-Platz anderen Studierenden zur Verfügung steht.

Sollte es eine Warteliste für die Anmeldung zur Lehrveranstaltung geben, werden die Studierenden der Warteliste nach dem Ende der Anmeldefrist nach Studienfortschritt gereiht und auf noch verfügbare Plätze zugeteilt - vorausgesetzt, dass diese über noch keine gültige Anmeldung zum Planpunkt verfügen.

Dieses Vorgehen ist allerdings nicht als Platz-Garantie zu verstehen!

 

Availability of lecturer(s)

mirijam.mock@wu.ac.at und leonie.bleiker@wu.ac.at; Sprechstunden auf Anfrage.

Last edited: 2019-04-11



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