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7 Tipps für die Distanzlehre

Während die Studierenden in LVPs und PIs meist genau wissen, was von Ihnen erwartet wird, ist die Distanzlehre auch für die Studierenden ein neues Format. Es hilft also, wenn Sie Ihre Erwartungen explizit machen (Teilnahme an synchronen Meetings, rechtzeitige Abgabe der Aufgaben über MyLEARN, Zusammenarbeit in virtuellen Gruppen etc.). Das können Sie zum Beispiel direkt als Nachtrag im Syllabus, als Textinformation in einer Inhaltsseite auf der ersten Ebene der Lernaktivitäten oder auch als Ankündigung im Kurs mit der Einstellung „immer anzeigen“. Dadurch sehen Studierende diese zentralen Informationen auf der Home-Seite ihrer Lehrveranstaltung, wann immer sie hier einsteigen.
Um den Studierenden die Organisation im Lauf des Semesters zu erleichtern, können Sie wichtige Termine (z.B. neue, synchrone Aktivitäten wie Chat, Forum-Aktivität, Teams-Besprechung, Web-Streaming usw.) manuell im Kalender Ihrer Lehrveranstaltung auf MyLEARN anlegen. Wenn Sie verpflichtende Lernaktivitäten im Kurs anlegen, sehen Studierende diese in ihrer ToDo-Liste auf MyLEARN.
Planen Sie Ihre Lehrveranstaltung über das Semester so, dass Sie zumindest einmal wöchentlich mit Ihren Studierenden z.B per E-Mail oder via Webkonferenzen in Kontakt sind. Damit kompensieren Sie zumindest ein wenig einen persönlichen Austausch, der in den Präsenzeinheiten ja ganz automatisch passiert. Wichtig ist, dass Sie sich hier im virtuellen Raum begegnen, egal welches Tool Sie dafür einsetzen.
Auch wenn in der derzeitigen Situation asynchrone Formate vorzuziehen sind, sollten Sie sich überlegen auch synchrone Formate vereinzelt einzuplanen. Überlegen Sie, für welche Inhalte Ihrer LV oder welche Settings sich ein synchrones Format besonders eignet. Wenn Sie z.B. Feedback an Kleingruppen geben, können Sie das gut in kurzen Videomeetings machen und auch kurze Inputs mit Diskussion lassen sich über ein synchrones Setting gut ausführen. Für synchrone Formate können Sie Microsoft Teams nutzen.
Anders als in der Präsenzlehre, wo Sie die Studierenden regelmäßig treffen und bei Gruppenarbeiten betreuen können, empfiehlt es sich in der Distanzlehre Arbeitsaufträge kleinteiliger zu planen. Für die Studierenden ergibt sich durch Milestones eine stärkere Struktur, die ihnen das „Dranbleiben“ an der Aufgabe erleichtert. Wenn Sie die Arbeitsaufträge über MyLEARN anlegen, erscheinen Sie für die Studierenden außerdem in ihrer ToDo-Liste und erleichtern zusätzlich die Selbstorganisation.
Studierenden fällt es leichter mitzulernen, wenn Sie regelmäßig (auch automatisiertes) Feedback auf ihre Arbeit bekommen. Hier reichen auch kurze Kommentare zu den Studierendenleistungen, automatisierte Punktevergabe oder regelmäßige kurze MC-Tests. Mit dem Notenbuch auf MyLEARN haben Sie eine einfache Möglichkeit, Studierende über die eigenen Leistungen zu informieren.
Damit die Studierenden die speziellen Herausforderungen, die das Lernen auf Distanz mit sich bringt, gut meistern können, hilft es, wenn sie regelmäßig Aufträge bekommen, die eine Interaktion mit anderen erfordern. Das kann über Team- und Gruppenarbeiten gelöst werden, oder über Interaktions- und Kommunikationsaufträge in Chats, Foren, virtuelle Besprechungen usw. Interaktionen fördern das Gemeinschaftsgefühl und darüber auch die Motivation und das Commitment. Beachten Sie bei Ihrer Planung aber, dass virtuelle Gruppenarbeiten für die Studierenden aufwändiger sind als face-to-face-Gruppenarbeiten.