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Anwesenheit & Umgang mit Abwesenheiten

Die nachvollziehbare und eindeutige Dokumentation der studentischen Präsenz im Hörsaal ist im Wintersemester 2020 / 21 nicht nur wegen ihrer Bedeutung für die Gesamtbeurteilung bei Anwesenheitspflicht notwendig, sondern auch in Hinblick auf ein mögliches, behördlich veranlasstes Contact Tracing.

Regelung zur Anwesenheit in Präsenz- und Distanzlehre

Für die Lehre im Wintersemester 2020 / 21 gelten grundsätzlich die Regelungen zur Anwesenheitspflicht gemäß der Prüfungsordnung. Entsprechend wird auch Studierenden kommuniziert, dass diese – wenn dies möglich ist – grundsätzlich vor Ort sein müssen, um an etwaigen Präsenzeinheiten oder -prüfungen teilzunehmen und so rasch wie möglich mit Ihnen Kontakt aufnehmen müssen, wenn sie verhindert sind.

Anwesenheitsregelungen für Ihre Lehrveranstaltung

Es sind – wie üblich – alle Anwesenheitsregelungen vorab im eVVZ zu kommunizieren.

Um der aktuellen Situation und den alternativen Abhaltungsmodi gerecht zu werden, können Sie das Ausmaß der Anwesenheitspflicht für Ihre Lehrveranstaltung anpassen, z.B. reduzieren oder auch ganz darauf verzichten, wenn eine Anwesenheitspflicht aufgrund hauptsächlich asynchroner Lehre nicht sinnvoll erscheint. Sie können ebenfalls festlegen, dass sich die Anwesenheitspflicht nur auf Teile der Lehrveranstaltung bezieht (z.B. die Präsenzeinheiten im Rotationsmodus).

Da es dieses Semester häufiger lehrveranstaltungseigene Regelungen geben wird, empfehlen wir, Ihre konkreten Regelungen nochmals besonders klar und deutlich auch zu Beginn Ihrer Lehrveranstaltung zu kommunizieren.

Umgang mit Abwesenheiten

Wie sonst auch sind über 80 % Anwesenheitspflicht nicht empfehlenswert, da Studierende aufgrund von nachweislich wichtigen Gründen abwesend sein dürfen, ohne dass sich dies negativ auf die Gesamtbeurteilung auswirkt. Wichtige Gründe sind, neben Krankheit, in der aktuellen Situation u.a. Reisebeschränkungen, behördlich angeordnete Quarantäne, Risikopatient*innen oder unverschuldete technische Probleme bei Online-Einheiten. Studierende müssen ggfs. nachweisen können, dass ein wichtiger Grund vorlag, der Nachweis und dessen Überprüfung sollte jedoch keinen unverhältnismäßigen Aufwand für alle Beteiligten darstellen.

Da alle Mitglieder der WU angehalten sind, bei Krankheitssymptomen zu Hause zu bleiben und die Gesundheitsnummer 1450 anzurufen, sollte die Anwesenheitspflicht im Wintersemester 2020 / 21 auch mit etwas Kulanz gehandhabt werden. Ensteht jedoch der Eindruck, dass einzelne Studierende die Situation ausnutzen um die Anwesenheitspflicht zu umgehen (z.B. auffällig häufige Meldung von Symptomen ohne einen Nachweis), kann selbstverständlich jederzeit ein Nachweis eingefordert werden. Liegt kein nachweislich wichtiger Grund vor und erfüllen diese Studierenden die Anwesenheitspflicht nicht, so hat dies negative Auswirkungen auf die Gesamtbeurteilung.

Wenn es ohne zusätzlichen Aufwand möglich und der / die Studierende dazu in der Lage ist (z.B. nicht erkrankt), kann ersatzmäßig für die Präsenz am Campus auch Online-Anwesenheit vorgesehen werden (z.B. bei synchronem Hybridmodus). Solche Regelungen sind den Studierenden ebenfalls vor Semesterstart im eVVZ zu kommunizieren. Von einer ersatzmäßigen Teilnahme an der Präsenzeinheit einer anderen Studierendengruppe wird aus Sicherheitsgründen (einfache und klare Nachverfolgung der Anwesenheit) dringend abgeraten. 

Es kann vorkommen, dass Studierende im Wintersemester 2020/21 längerfristig nicht an Präsenzeinheiten teilnehmen können, z.B. Risikopatient*innen oder Studierende aus Ländern mit Einreiseverboten. In diesen Fällen hat die WU auch eine Pflicht und ein Interesse daran, diesen Studierenden soweit wie möglich den geplanten Studienfortschritt zu ermöglichen und auch auf dem Kulanzweg die Chance zu geben, die Lehrveranstaltungen auch bei Abwesenheit erfolgreich zu absolvieren. In diesen Fällen können Alternativen für die Präsenz, die verpflichtete Teilnahme an Online-Einheiten und bereits geplanten Distanzlehreaktivitäten sein, wenn diese z.B. im Hybridmodus vorgesehen sind. Sollte es sich nur um einzelne Studierende handeln bzw. die geplanten Distanzlehreaktivitäten nicht für einen erfolgreichen Abschluss der Lehrveranstaltung ausreichen, dann können auch Ersatzaktivitäten- und leistungen, wie zusätzliches Selbststudienmaterial, kleine Hausübungen statt Mitarbeit oder Sprechstunden angeboten werden, um Studierenden die erfolgreiche Absolvierung der LV zu ermöglichen.

Ist ein*e Studierende*r bei einer Prüfung oder bei einer anderen termingebundenen Teilleistung aus einem nachweislich wichtigen Grund abwesend, gelten die üblichen Regelungen lt. Prüfungsordnung zu Ersatzmöglichkeiten bei unabdingbaren Leistungen. Die, für LVP geltende No-Show-Regelung ist ausgesetzt. Dabei ist zu beachten, dass manche Gründe für Abwesenheiten nur für Präsenzleistungen gelten werden, da z.B. ein Reiseverbot oder eine Quarantäne ohne ärztliche Krankmeldung kein keine Gründe wären, nicht an einer Online-Prüfung teilzunehmen. Da unverschuldete Abwesenheiten in der aktuellen Situation häufiger vorkommen können, sollte auch bei nicht unabdingbaren Leistungen im Sinne der Studierenden soweit wie möglich Kulanz zum Tragen kommen und wo möglich eine zusätzliche Ersatzmöglichkeit gegeben werden. Das Grundprinzip bei Ersatzleistungen ist, wie sonst auch, dass diese inhaltlich und hinsichtlich des Anspruchsniveaus für alle Studierenden soweit wie möglich gleich sein sollten. Die Alternativen für Studierende, die nicht am Campus sein können, sind jedenfalls allen Studierenden zu kommunizieren und sollten auch für all jene gelten, die aus anderen nachgewiesenen wichtigen Gründen abwesend sind. Transparenz ist essentiell um zu vermeiden, dass sich andere Studierende unfair behandelt fühlen.

Dokumentation der Anwesenheit in Präsenz- und Distanzlehre

Lehrveranstaltungen mit Anwesenheitspflicht

Online-Anwesenheit

Wenn in Ihren Online-Einheiten Anwesenheitspflicht vorgesehen ist, können Sie die Anwesenheit ohne übermäßigen Aufwand, aber transparent und nachvollziehbar wie folgt dokumentieren:

  • Wenn Sie Microsoft TEAMS nutzen, können Sie den Anwesenheitsbericht nutzen, der direkt im Meeting heruntergeladen werden kann. Klicken Sie dazu während der Veranstaltung auf das Symbol „Teilnehmer anzeigen“ und wählen Sie dann das Pfeil-Symbol („Herunterladen der Teilnehmerliste“) aus. Sie bekommen dann ein CSV-File mit den Namen der Teilnehmer*innen, der Info, wann sie sich eingeloggt haben und wann sie das Meeting verlassen haben (für eine detaillierte Beschreibung siehe Microsoft Support).
  • Sie können auch MyLEARN nutzen, um die Anwesenheit der Studierenden zu überprüfen. Legen Sie dazu eine geschlossene Frage als Aufgabe an, die die Studierenden während der Lehrveranstaltung beantworten können. Um im Fall von Hybrid-Lehrveranstaltungen unterscheiden zu können, wo die Studierenden teilnehmen, sollten die Antwortmöglichkeiten der Frage „Ich nehme online teil“ und „Ich nehme im Hörsaal teil“ lauten. Im Überblick über die Aufgaben können Sie die Studierendenabgaben einsehen, sich die Ergebnisse als CSV-File herunterladen und für Ihre Dokumentation verwenden. Infos dazu finden Sie im MyLEARN-Guide. Es empfiehlt sich, die Anwesenheitsprüfung über die Aufgaben auf MyLEARN jeweils (unangekündigt) zu unterschiedlichen Zeiten der Lehrveranstaltung durchzuführen. Dadurch vermeiden Sie, dass Studierende sich nur zu Beginn der Lehrveranstaltung einloggen, um die Anwesenheitspflicht zu erfüllen. Natürlich können Sie auch mehrere Fragen anlegen, diese während der Lehrveranstaltung beantworten lassen und die Ergebnisse als Mitarbeitspunkte in die Beurteilung einfließen lassen. Die reine Anwesenheit darf allerdings nicht in die Beurteilung einfließen.

Anwesenheit am Campus

Die Dokumentation der Anwesenheit der Studierenden in den Präsenzphasen ist im Wintersemester 2020 / 21 nicht nur für den erfolgreichen Abschluss der Lehrveranstaltung relevant, sondern auch für ein eventuell nötiges (behördlich veranlasstes) Contact Tracing, sollte ein COVID-19 Fall in einer Lehrveranstaltung auftreten. In diesem Fall werden Sie vom Vizerektorat für Lehre und Studierende (VRLS) kontaktiert und aufgefordert, die Aufzeichnungen der Anwesenheit inkl. Sitzplatznummern bestimmter Präsenzeinheiten unverzüglich zu übermitteln. Besonders einfach funktioniert das, wenn Sie die Anwesenheitslisten direkt in der Lehrveranstaltung in MyLEARN speichern.

Für diesen Zweck wurden Iin allen Lehrräumen der WU die Sitzplätze nummeriert (Sticker auf jedem Tisch). Für jede Präsenzeinheit einer Lehrveranstaltung und für jede Prüfung ist eindeutig zu dokumentieren:

  • Präsenz jeder/jedes Studierenden
  • Sitzplatznummer jeder/jedes Studierenden
  • Andere im Hörsaal anwesende Personen (LV-Leiter*innen, Assistent*innen, Praktiker*innen) inklusive des Sitzplatzes
  • Falls es Kleingruppenarbeiten in der Lehrveranstaltungseinheit gab: die Zusammensetzung der Kleingruppen

Bitte weisen Sie die Studierenden darauf hin, dass wenn ein COVID-19-Fall in der Lehrveranstaltung auftritt, die WU auch den Gesundheitsbehörden gegenüber zur Auskunftserteilung verpflichtet ist (§ 5 Abs 3 Epidemiegesetz 1950). Dies bedeutet, dass im Falle einer falschen Angabe auch Personen, die vielleicht gar nicht im Hörsaal waren, die Konsequenzen tragen müssen.

Empfehlungen für die Dokumentation der Anwesenheit inkl. Sitzplatznummer am Campus:

  • Sie können die Anwesenheitslisten im LV-Admin verwenden. In kleinen Lehrveranstaltungen können Sie die Liste selbst führen, indem Sie die anwesenden Studierenden nach Aufruf abhaken und die Ihnen genannte Sitzplatznummer eintragen. In größeren Lehrveranstaltungen können Sie die Liste mit einer entsprechenden zusätzlichen Spalte für die Sitzplatznummer durchgeben. Diese Vorgangsweise ist vertretbar, da es grundsätzlich nicht vermeidbar ist, Oberflächen anzugreifen. Sie können die Studierenden gerne darauf hinweisen, dass es Teil der aktuellen Schutzmaßnahmen gegen COVID-19 ist, die Hände regelmäßig zu reinigen und zu vermeiden, Augen, Nase und Mund zu berühren.
  • Sie können auch MyLEARN nutzen, um die Anwesenheit inkl. Sitzplatznummer der Studierenden zu dokumentieren. Legen Sie dazu einen offenen Arbeitsauftrag mit Textfeld oder eine Lückentextfrage an, die die Studierenden während der Lehrveranstaltung beantworten können. Im offenen Arbeitsauftrag können die anwesenden Studierenden im Textfeld die Sitzplatznummer angeben. In der Lückentextfrage können Sie beispielsweise folgenden Text nutzen: "Bitte füllen Sie folgende Lücken korrekt aus: Ich nehme heute an der Online-Einheit / Präsenzeinheit teil. Falls ich in der Präsenzeinheit bin, sitze ich im Hörsaal auf der Sitzplatznumer (offenes Textfeld)." Infos dazu finden Sie im MyLEARN-Guide unter "Wie erstelle ich Lernaktivitäten?".

    Abb.: Beispiel für eine Lückentextaufgabe zur Dokumentation der Anwesenheit inkl. Sitzplatznummer der Studierenden (Bild vergrößern)
  • Eine andere Möglichkeit, die Sie nutzen können, ist das Teilen einer Anwesenheitsliste im Word- oder Excel-Format über Microsoft Teams. Wenn Sie diese im Chat Ihrer Webkonferenz hochladen, können die Studierenden sich während der Lehrveranstaltung dort eintragen (dies ist empfehlenswert, wenn alle Studierenden Laptops im Hörsaal haben). Der Vorteil ist, dass Sie die Liste nur einmal anlegen müssen und die Studierenden sich dann zu jedem Termin selbst eintragen können. Es empfiehlt sich, die Liste in jedem Lehrveranstaltungstermin kurz gegenzuchecken, da es technisch auch möglich ist sich einzutragen, ohne am Campus anwesend zu sein. Eine Anleitung finden Sie bei Microsoft Support.
Lehrveranstaltungen ohne Anwesenheitspflicht

Auch in Lehrveranstaltungen ohne Anwesenheitspflicht ist es im Wintersemester 2020 / 21 nötig, die Präsenz der Studierenden im Hörsaal nachvollziehbar und eindeutig zu dokumentieren. Dies ist in Hinblick auf ein mögliches, (behördlich veranlasstes) Contact-Tracing relevant. Sollte es in einer Lehrveranstaltung einen COVID-19-Fall geben, muss eindeutig nachvollziehbar sein, welche Personen mit dem / der erkrankten Studierenden an einer Präsenzeinheit am Campus teilgenommen haben und wo sich die betroffenen Personen im Hörsaal befunden haben. Aus diesem Grund ist die Lehrveranstaltungsanmeldung allein für die Dokumentation der Präsenz nicht ausreichend.

Für diesen Zweck wurden in allen Lehrräumen der WU die Sitzplätze nummeriert (Sticker auf jedem Tisch). Für jede Präsenzeinheit einer Lehrveranstaltung und für jede Prüfung ist eindeutig zu dokumentieren:

  • Präsenz jeder/jedes Studierenden
  • Sitzplatznummer jeder/jedes Studierenden
  • Andere im Hörsaal anwesende Personen (LV-Leiter*innen, Assistent*innen, Praktiker*innen) inklusive des Sitzplatzes
  • Falls es Kleingruppenarbeiten in der Lehrveranstaltungseinheit gab, die Zusammensetzung der Kleingruppen

Empfehlungen für die Dokumentation der Anwesenheit inkl. Sitzplatznummer am Campus:

  • Sie können die Anwesenheitslisten im LV-Admin verwenden. In kleinen Lehrveranstaltungen können Sie die Liste selbst führen, indem Sie die anwesenden Studierenden nach Aufruf abhaken und die Ihnen genannte Sitzplatznummer eintragen. In größeren Lehrveranstaltungen können Sie die Liste mit einer entsprechenden zusätzlichen Spalte für die Sitzplatznummer durchgeben. Diese Vorgangsweise ist vertretbar, da es grundsätzlich nicht vermeidbar ist, Oberflächen anzugreifen. Sie können die Studierenden gerne darauf hinweisen, dass es Teil der aktuellen Schutzmaßnahmen gegen COVID-19 ist, die Hände regelmäßig zu reinigen und zu vermeiden, Augen, Nase und Mund zu berühren.
  • Eine andere Möglichkeit, die Sie nutzen können, ist das Teilen einer Anwesenheitsliste im Word- oder Excel-Format über Microsoft Teams. Wenn Sie diese im Chat Ihrer Webkonferenz hochladen, können die Studierenden sich während der Lehrveranstaltung dort eintragen (dies ist empfehlenswert, wenn alle Studierenden Laptops im Hörsaal haben). Der Vorteil ist, dass Sie die Liste nur einmal anlegen müssen und die Studierenden sich dann zu jedem Termin selbst eintragen können. Es empfiehlt sich, die Liste in jedem Lehrveranstaltungstermin kurz gegenzuchecken, da es technisch auch möglich ist, sich einzutragen, ohne am Campus anwesend zu sein. Eine Anleitung finden Sie bei Microsoft Teams.
  • Die Dokumentation der Präsenz der Studierenden darf in Lehrveranstaltungen ohne Anwesenheitspflicht ausschließlich für das Contact-Tracing verwendet werden und keine Auswirkungen auf die Beurteilung haben. Nachweise für die Teilnahme von Studierenden im Hörsaal sind in diesem Fall 28 Tage nach der letzten Präsenzeinheit der Lehrveranstaltung zu vernichten.
  • Die Online-Anwesenheit muss in Lehrveranstaltungen ohne Anwesenheitspflicht nicht dokumentiert werden.