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9.7 Wissenschaftliches Arbeiten unterstützen

Um die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse für „gutes wissenschaftliches Arbeiten“ aufzubauen, brauchen Studierende Anleitung, Begleitung und Übung. Die wissenschaftliche Praxis ist komplex und umfangreich. Der Prozess reicht von der Auswahl geeigneter Methoden und deren Anwendung, über die Bearbeitung und Auswertung gesammelter Daten bis hin zu deren Präsentation. Dementsprechend können auch die Ansätze und Methoden, Studierenden wissenschaftliches Arbeiten näher zu bringen, vielfältig sein.

Was? Empirische Studien werden von einer Gruppe diskutiert und repliziert (Zugang zu Rohdaten muss gesichert sein). Hierdurch lernen die Studierenden die verschiedenen Schritte einer ökonometrischen Analyse, von der genauen Definition der Forschungsfrage bis zur Interpretation der Schätzergebnisse und Diskussion der wirtschaftspolitischen Folgen.
LV-Größe Kleingruppen-LV
Ziele
  • Studierende machen eigene Erfahrungen mit wissenschaftlicher empirischer Forschung
  • Studierende können wissenschaftliche Ergebnisse replizieren und kritisch beurteilen
  • Studierende festigen ihre (ökonometrische) Methodenkompetenz
Wie?
  • Der*die Lehrende gibt eine Einführung in den idealtypischen Forschungsprozess, in wissenschaftliches Schreiben, in den Umgang mit großen Datensätze und möglichen Analysemethoden sowie deren Umsetzung (z. B. anhand von STATA im PC-Raum).
  • Die Studierenden replizieren eine bereits existierende empirische Studie mit den gleichen oder anderen Methoden (andere Rohdaten sind auch möglich).
  • In den Einheiten in den PC-Räumen rechnen die Studierenden die empirischen Ergebnisse basierend auf den Angaben im Zeitschriftenartikel nach und replizieren diese.
  • Die Lehrenden stehen dabei den Studierendengruppen als Ansprechpartner*in(nen) zur Verfügung.
  • Die Gruppen präsentieren ihre Analyse und Ergebnisse ähnlich wie bei einer Forschungskonferenz und zeigen dabei die Möglichkeiten und Grenzen der Replizierbarkeit der empirischen Ergebnisse auf und reflektieren und diskutieren diese kritisch.
  • Anschließend erhalten die Vortragenden Feedback von Mitstudierenden als auch von den LV-Lehrenden.
Lehrveranstaltungen

Karin Heitzmann, Astrid Pennerstorfer
Interdisziplinäres sozioökonomisches Forschungspraktikum I
Department für Sozioökonomie, Sozialpolitik
Die Lehrveranstaltung wurde 2017 mit dem Preis für Innovative Lehre ausgezeichnet. Hier finden Sie das LV-Konzept.

Jesús Crespo Cuaresma
Angewandte Ökonometrie
Department für Volkswirtschaftslehre
Die Lehrveranstaltung wurde 2017 mit dem Preis für Innovative Lehre ausgezeichnet. Hier finden Sie das ausführliche LV-Konzept mit vielen weiteren Anregungen.

Besonderheit

Studierende werden angeleitet, mit realen Daten zu arbeiten und Replikationsstudien zu erstellen, die der internationalen Diskussion standhalten können.

Für vollständige Informationen bitte aufklappen.
Was? Im Fokus der Methodenwerkstatt steht die Vermittlung und Vertiefung allgemeiner Methodenkenntnisse sowie die konkrete Anwendung dieser Kenntnisse. Sie eignet sich als Vorbereitung der Studierenden für ein eigenes Forschungsprojekt.
LV-Größe Kleingruppen-LV
Ziele
  • Studierende erhalten einen Einblick in die Forschung
  • Studierende üben die Anwendung und Weiterentwicklung von Methoden
Wie?
  • Der*die Lehrende gibt einen Input und Überblick zu den verschiedenen Methoden.
  • Studierende setzen sich mittels Methodenreferaten mit diesen auseinander und fokussieren sich auf die Methoden, die sie später in der eigenen Forschung anwenden wollen.
  • Die Methoden werden mittels Übungen gezielt ausprobiert. Z. B. können unterschiedliche Interviewformate in der Lehrveranstaltung simuliert und ausprobiert werden, bevor es an die eigene Forschung geht.
  • Unterschiedliche Analysemethoden können anhand der in den Übungen gesammelten, realen Daten ausprobiert werden.  
Lehrveranstaltungen

Katharina Miko-Schefzig, Karin Sardadvar
Das interdisziplinäre sozioökonomische Forschungspraktikum: Eine Projektwerkstatt mit realem Forschungsbezug
Kompetenzzentrum für empirische Forschungsmethoden

Die Lehrveranstaltung wurde 2017 mit dem Preis für Innovative Lehre ausgezeichnet sowie war 2018 auf der Ars Docendi Shortlist. Hier finden Sie das ausführliche LV-Konzept mit vielen weiteren Anregungen.

Besonderheit

Studierende werden an ein eigenes Forschungsprojekt herangeführt, indem vorab in einer Methodenwerkstatt grundlegende Methodenkenntnisse vermittelt und vertieft werden.

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Was? In der Lehrveranstaltung wird eine wissenschaftliche Tagung simuliert, bei denen die Studierende im Rahmen von Vorträgen Forschungsergebnisse präsentieren können.
LV-Größe Kleingruppen-LV
Ziele
  • Studierende erhalten einen Einblick in den Ablauf von Tagungen
  • Studierende üben das Aufbereiten und Präsentieren ihrer Forschungsergebnisse
Wie?
  • Als Lehrende*r organisieren sie in einer LV-Einheit – tendenziell am Ende des Semesters – eine wissenschaftliche Tagung, in der Studierende vorangegangene (Forschungs-)arbeiten präsentieren.
  • Die Studierenden präsentieren ihre Projekte ähnlich wie bei einer Konferenz und leiten danach die Moderation.
  • Die zuhörenden Studierenden schlüpfen in die Rolle von Discussants.
  • Je nach zur Verfügung stehenden Ressourcen können Studierende auch eine Keynote halten oder eine Podiumsdiskussion führen.
  • Auch die Verbindung mit Posterpräsentationen ist möglich, um eine wissenschaftliche Tagung möglichst realitätsnah zu simulieren.
Lehrveranstaltungen

Katharina Miko-Schefzig, Karin Sardadvar
Das interdisziplinäre sozioökonomische Forschungspraktikum: Eine Projektwerkstatt mit realem Forschungsbezug
Kompetenzzentrum für empirische Forschungsmethoden

Die Lehrveranstaltung wurde 2017 mit dem Preis für Innovative Lehre ausgezeichnet sowie war 2018 auf der Ars Docendi Shortlist. Hier finden Sie das ausführliche LV-Konzept mit vielen weiteren Anregungen.

Weitere Anregungen 9.5 Möglichkeiten der Studierenden-Präsentation

Besonderheit

Die Simulation einer wissenschaftlichen Tagung erlaubt Studierenden ihre Arbeiten professionell, aber in einem geschützten Rahmen zu präsentieren und zu diskutieren.

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Was? Bei einer Posterpräsentation stellen Studierende erarbeitete Inhalte unterschiedlichen Kleingruppen wiederholt vor, anstatt sie vor der gesamten Gruppe zu präsentieren. Durch die Präsentation in kleinerem Rahmen wird eine aktive und kritische Diskussion der Inhalte gefördert und Studierende verbessern ihren Vortrag durch die wiederholte Präsentation.
LV-Größe Kleingruppen-LV
Ziele
  • Förderung der Präsentationsfähigkeiten
  • Förderung des kritischen Austauschs unter Studierenden
  • Übung, Ergebnisse kurz und prägnant zusammenzufassen
Wie?
  • Drei bis vier Gruppen präsentieren ihre Poster während die anderen Teilnehmende aufgeteilt in Gruppen von Präsentation zu Präsentation wandern (anschließend tauschen die Gruppen). Hierdurch präsentieren die Gruppen wiederholt ihre Poster.
  • Nach der jeweiligen Präsentation stellen die Zuhörer*innen Fragen, können weiterführende Ideen einbringen oder mögliche Ungereimtheiten aufzeigen und mit den Vortragenden diskutieren.
  • Der*die Lehrende ist Teil der Zuhörer*innen und kann so an den Präsentationen und anschließenden Diskussionen teilhaben sowie eine kurze mündliche Prüfung am Ende jeder Präsentation durchführen.
Lehrveranstaltungen

Bernadette Kamleitner
Special Topics: It’s about Time
Institute for Marketing and Consumer Research
Die Lehrveranstaltung wurde 2019 mit dem Preis für Innovative Lehre ausgezeichnet. Hier finden Sie das ausführliche LV-Konzept mit vielen weiteren Anregungen.

Weitere Anregungen 2.4 Vorträge gestalten

Besonderheit

Studierende präsentieren ihre Ergebnisse mithilfe von Postern vor Kleingruppen, wodurch nicht nur die Hemmschwelle für eine aktivierende und kritische Diskussion der präsentierten Inhalte gesenkt wird, sondern gleichzeitig die wissenschaftlich gängige Praxis von Posterpräsentationen geübt wird.

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