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4.2 Das interaktive Whiteboard

Das Kurzvideo gibt einen sehr guten und kompakten Überblick zum Einsatz von interaktiven Whiteboards in der Hochschullehre:


Video 1

Was ist und kann ein interaktives Whiteboard?

Ein interaktives Whiteboard ist eine weiße Tafel mit touch- oder stiftbasiertem Display, das mit einem PC verbunden ist. Mit Hilfe eines Projektors wird der PC-Inhalt auf die weiße Fläche des Whiteboards projiziert. Der PC kann direkt am interaktiven Whiteboard mittels Finger oder kabellosem Stift gesteuert werden. Auf der Tafelfläche lässt sich, wie auf einem Smartphone oder Tablet, klicken, scrollen und zoomen. Alternativ kann ein interaktives Whiteboard auch ein großer Monitor sein, der über Touchfunktion verfügt. 

Zusätzlich zu den generellen Funktionen eines interaktiven Whiteboards liefert jeder Whiteboard-Hersteller eine eigene Software zur Bedienung mit. Diese ermöglicht i. d. R. folgendes:

  • Schreiben mit Finger oder Stift: Mit einem speziellen Stift oder mit dem Finger können Sie auf leeren Seiten, in Dateien oder in Anwendungen schreiben, zeichnen, Unterstreichungen einfügen, Objekte verschieben oder vergrößern und Gesten zum Navigieren verwenden. Das interaktive Whiteboard kann somit als klassischer Tafelersatz verwendet werden. Besonders nützlich ist diese Funktion aber auch bei Präsentationen mit PowerPoint oder PDFs, um Inhalte auf den Folien hervorzuheben oder zu annotieren. Auch beim Erläutern von speziellen Programmen wie z. B. SPSS kann die Annotationsfunktion praktisch sein. 
  • Aufbereitung von digitalen Whiteboard-Seiten:  Ähnlich wie in PowerPoint können Whiteboard-Seiten bereits vor der LV-Einheit vorbereitet oder spontan während des Unterrichts erstellt werden. Zahlreiche Formatierungs- und Verknüpfungsmöglichkeiten mit anderen Medien stehen Ihnen hierbei zur Verfügung (z. B. können Screenshots und Videos direkt eingebettet werden). 
  • Sichern der Ergebnisse: Die Software stellt sicher, dass Inhalte, die am interaktiven Whiteboard erarbeitet wurden, in unterschiedlichen Formaten abgespeichert (PDF, PPT, Grafiken) und wiederverwendet werden können, sowie mit den Studierenden geteilt werden können.
  • Interaktive Übungen: Die Software ermöglicht das Erstellen von interaktiven Übungen und Aktivitäten, die direkt auf den Whiteboard-Seiten eingebettet werden (z. B. Lückentexte, Zuordnungsübungen, Aufdeck-Übungen). Somit lassen sich ganze LV-Einheiten mit unterschiedlichen Aktivitäten abbilden.
  • Response Systeme: Die Software ermöglicht es, Umfragen und Abstimmungen durchzuführen, die von Teilnehmer/inne/n über ihr Smartphone oder Tablet beantwortet werden. Die Ergebnisse werden direkt am interaktiven Whiteboard angezeigt und können dort bearbeitet und kommentiert werden (vgl. SMART Response 2 und SMART Short it out!).  
     

Was sind die Vorteile und der Mehrwert des interaktiven Whiteboards?

Das interaktive Whiteboard weist gegenüber einer Kreidetafel oder einem klassischen Whiteboard folgende Vorteile auf, die wiederum für die Lehre einen besonderen Mehrwert bieten:

Vorteil Mehrwert
Programme, Anwendungen und digitale Whiteboard-Seiten können direkt am interaktiven Whiteboard bedient werden. Blättern, Drehen, Zoomen und Löschen ist direkt am interaktiven Whiteboard durch intuitive Berührungsgesten möglich. Sie müssen nicht immer zwischen PC und Tafel bzw. klassischem Whiteboard wechseln, sondern können alles an einem Ort machen (z. B. Webseite aufrufen, Excel-Datei bearbeiten, auf einer digitalen Whiteboard-Seite schreiben).
Die Fläche zum Schreiben ist erweiterbar. Wird der Platz auf einer Seite knapp, können Sie beliebig viele neue Whiteboard-Seiten hinzufügen und in der nächsten LV-Einheit weiterverwenden.
Verschiedene Medienquellen können in eine digitale Whiteboard-Seite eingebettet werden.  Die direkte Einbettung von Medienquellen ermöglicht es, diese direkt auf der digitalen Whiteboard-Seite näher zu analysieren oder zu kommentieren.
Geschriebene Wörter und Objekte können in Größe, Farbe und Form verändert sowie verschoben, sortiert und verändert werden. Schwerpunkte oder Prioritäten lassen sich dadurch gut veranschaulichen.
Sie können Zusammenhänge, Strukturen, Prozesse und Perspektiven dynamisch visualisieren und herausarbeiten.
Am interaktiven Whiteboard können mehrere Personen gleichzeitig arbeiten und sich abwechseln (z. B. Notizen hinzufügen, Objekte verändern etc.). Studierende können aktiv in die Erarbeitung der Inhalte einbezogen werden bzw. sich daran beteiligen, sich gegenseitig korrigieren etc.
Das interaktive Whiteboard kann eine kooperativ genutzte Arbeitsfläche (z. B. für Gruppenarbeiten oder Brainstorming) darstellen und Interaktion und Diskussion fördern.

WU-HINWEIS: An der WU steht in allen Lehrräumen, die für kleinere LV-Settings gedacht sind (d. h. Seminarräume 30 und Projekträume L), ein interaktives Whiteboard (=SMART Board®) zur Verfügung. Die in den Lehrräumen der WU installierte Software zur Bedienung des interaktiven Whiteboards heißt "SMART Notebook®" bzw. "SMART Ink®". Die Software ist in allen Lehrräumen, auch in den größeren Hörsälen, verfügbar. In den Hörsälen können Sie die Funktionen des interaktiven Whiteboards direkt am Vortragenden-Monitor nutzen. WU-Mitarbeiter/innen können die Software SMART Notebook® auf ihrem Arbeitsplatzrechner sowie am Privatgerät installieren (nähere Infos finden Sie hier).
 

Wie setze ich das interaktive Whiteboard konkret ein?

Sie können sich vorstellen, das interaktive Whiteboard in der Lehre einzusetzen, aber es fehlt Ihnen an konkreten Ideen zur Umsetzung? Zu diesem Zweck haben wir in der TLAC einen Pool an methodisch-didaktischen Einsatzszenarien erstellt. Diese enthalten eine genaue Beschreibung der Methode und Tipps zur Umsetzung am interaktiven Whiteboard. Zusätzlich können Sie sich für viele der Einsatzszenarien Vorlagen herunterladen, die Sie 1:1 im Unterricht verwenden oder individuell anpassen können (geeignet für SMART Notebook®). Die Vorlagen können unabhängig von der Fachrichtung eingesetzt werden und eignen sich vorwiegend für kleinere LV-Settings.

Einsatz von ansprechenden Tafelbildern
Was? Ein Tafelbild am interaktiven Whiteboard kann während der Lehrveranstaltung spontan von Ihnen erarbeitet oder bereits im Vorfeld vorbereitet werden. Anders als bei einer klassischen Tafel bzw. Whiteboard können Sie verschiedenste Medien in einer einzigen Datei integrieren, ohne Programme wechseln zu müssen.
Wofür?

Wenn Sie ...

  • in Ihren Tafelbildern Text, Grafiken, Videos und andere Medien kombinieren wollen.
  • die finalen Tafelbilder speichern möchten.
  • zu einem späteren Zeitpunkt an bereits Erstelltem weiterarbeiten wollen, z. B. Diagramme vervollständigen, Graphen erweitern, Listen ergänzen etc.
  • nicht ständig zwischen Anwendungen wechseln wollen.
  • Vergleiche herstellen wollen, z. B. zwischen Inhalten zu Beginn der Einheit und am Ende der Einheit.
Wie?
  • Die Gestaltung von digitalen Tafelbildern folgt i. d. R. denselben Kriterien wie die Erstellung von PowerPoint-Folien, z. B. hinsichtlich Schriftgröße, Farben, Anzahl der Elemente etc.
  • Generell gilt: weniger ist mehr!
  • Auf den digitalen Whiteboard-Seiten können Sie Text in jeder Form (Überschriften, Fließtext, Bulletpoints,..) mittels Textfeldern einfügen. Sie können auch bereits bestehenden Text aus anderen Anwendungen (Word, PowerPoint, Webbrowser) durch simples Copy & Paste einfügen - dieser ist auf der digitalen Whiteboard-Seite ebenfalls bearbeitbar. 
  • Sie können Formen, Linie und Pfeile verwenden, um Sachverhalte, Prozesse u. ä. am Tafelbild zu veranschaulichen. 
  • Möchten Sie während Ihrer Lehrveranstaltung ein Video, eine Filmsequenz oder eine Animation zeigen, können Sie diese/s auf der digitalen Seite einbetten und direkt am interaktiven Whiteboard starten, anhalten oder kommentieren. Besonders praktisch ist, dass ein Video parallel während des Abspielens kommentiert und mit Anmerkungen versehen werden kann.
  • Um Inhalte nicht von Beginn an sichtbar zu machen, können Sie den Effekt des „Darüberlegens” verwenden. Überdecken Sie Grafiken oder Texte, die erst im Laufe der LV-Einheit aufgedeckt werden sollen, mit anderen Grafiken oder Flächen. Diese können im Unterricht dann zu geeigneten Zeitpunkt verschoben oder gelöscht werden, um darunter liegende Inhalte sichtbar zu machen. 
    WU-HINWEIS: Mit SMART Notebook® können Sie auch folgende Präsentationswerkzeuge nutzen:
    - Vorhang: zum schrittweisen Aufdecken von Informationen bzw. Inhalten, siehe dieses Video (externer Link)
    - Spotlight: Ausschnitte verwenden, um gezielt Aufmerksamkeit auf Bereiche und Ausschnitte zu lenken 

Abfrage von vorhandenen Eingangsvoraussetzungen/spannender Einstieg in ein Thema/Ideensammlung 
Was?

Brainstorming ist eine weit verbreitete kreative Methode zur Generierung von Ideen in einer Gruppe. Basierend auf einer zentralen Frage oder einem Begriff werden die Ideen am interaktiven Whiteboard gesammelt und geordnet.

Neben dem Clustern liegt der Vorteil von Brainstorming am interaktiven Whiteboard darin, dass das Ergebnis nicht abfotografiert oder mühsam eingesammelt werden muss (wie z. B. bei Pinnwand-Karten oder Flipcharts), sondern direkt als Datei abgespeichert werden kann.

Wofür?
  • Sammlung von Ideen und Assoziationen zu einem Begriff, die verschoben, geordnet und gruppiert werden können
  • Ice-Breaker-Frage zum Einstieg in die Lehrveranstaltung, zur Auflockerung und um neugierig zu machen 
  • Abfrage von Eingangsvoraussetzungen, Erfahrungen und Vorstellungen der Lernenden zu einem Thema
Wie?
  1. Schreiben Sie als Ausgangspunkt eine Frage oder ein zentrales Stichwort auf die leere digitale Whiteboard-Seite (z. B. "Campus WU" oder "Was fällt Ihnen spontan zu dem Begriff ‚Nachhaltiges Management‘ ein?")
  2. Bitten Sie die Teilnehmer/innen, zunächst in Einzelarbeit, erste Notizen für sich zu machen. 
  3. Sammeln Sie die Ideen ohne spezifische Ordnung am interaktiven Whiteboard – entweder Sie greifen die Wortmeldungen der Studierenden auf und schreiben Sie selbst hin, oder Studierende kommen selbst ans interaktive Whiteboard. Dabei kann mit dem Stift, dem Finger oder mit Textfeldern gearbeitet werden. 
  4. Fassen Sie thematisch zusammengehörige Ideen durch Verschieben der Wörter zu inhaltlichen Clustern zusammen. Die Cluster können zur besseren Hervorhebung:
    - ebenfalls mit einer Überschrift versehen werden
    - eine eigene Farbe erhalten
  5. Häufig genannte oder wichtige Ideen können vergrößert, andere verkleinert werden.
     


Abb. 2

WU-HINWEIS Wenn Sie den Stift „Textpen“ in SMART Notebook® verwenden, wird das Handgeschriebene automatisch in Computerschrift umgewandelt (siehe Tutorial - externer Link)!
Weiterführendes Ein Brainstorming können Sie auch mit Hilfe eines Aktivierungstools umsetzen, das eine WordCloud oder freie Antworten erlaubt, z. B. mit Sli.do, Tricider, Mentimeter, Polleverywhere (externer Link), SMART Shout it out!, Answergarden (externer Link), Padlet (externer Link)
Was?

Mindmapping (wörtlich Gedankenkarte) ist eine Kreativtechnik, bei der ein Themengebiet grafisch abgebildet wird. Spezifisch für Mind-Maps sind die Kategorisierung und die Visualisierung von zentralen Facetten sowie die Kennzeichnung von Querverbindungen.

Im Gegensatz zur Clusterung beim Brainstorming werden beim Mind-Mapping zuerst die Kategorien gebildet und dann die Details herausgearbeitet.

Wofür?
  • Als Einstieg in ein neues Thema
  • Zur Planung eines Projektes
  • Als Zusammenfassung
Wie?
  1. Notieren Sie am oberen Randbereich einer leeren Seite das zentrale Thema. 
  2. Bitten Sie die Teilnehmer/innen, zunächst in Einzel-oder Partnerarbeit die Hauptthemen/-kategorien für sich zu notieren (als Orientierung kann der Vergleich zu den Kapitelüberschriften eines Inhaltsverzeichnisses gezogen werden). 
  3. Notieren Sie anschließend diese Kategorien auf der digitalen Seite. Mehrfachnennung können Sie durch Striche kennzeichnen. So kristallisieren sich die zentralen Kategorien heraus.
  4. Ziehen Sie das "zentrale Thema" nun in die Mitte der Seite und ordnen Sie die Kategorien rundherum an.
  5. Erarbeiten Sie zu jeder Kategorie noch Detailaspekte im Plenum und notieren Sie diese.
  6. Visualisieren Sie Querverbindungen durch farbliche Kennzeichnung oder mit Strichen.
     


Abb. 3

WU-HINWEIS

Die Software „SMART Notebook®” bietet ein eigenes Add-On namens "Concept Maps", mit dem Mindmaps rasch und visuell ansprechen erstellt werden können. Dabei können Sie Knoten erstellen und mit anderen Knoten verbinden. Besonders praktisch ist, dass durch Einkreisen eines geschriebenen Begriffs dieser automatisch in eine Box umgewandelt wird. Auch Bilder können eingefügt werden. 
 


Abb. 4

Auf YouTube finden Sie eine anschauliche Erläuterung dieses Tools.

Weiterführendes Anleitung (externer Link) der Concept Maps in SMART Notebook®
Was? Die ABC-Liste ist eine Kreativtechnik, bei der Assoziationen zu unterschiedlichen Anfangsbuchstaben gefunden werden sollen. Im Rahmen der Methode wird der Bezug der Teilnehmer/innen zum Themenfeld verdeutlicht.
Wofür?
  • Sammlung von Ideen und Assoziationen zu einem Begriff
  • Inhaltliche Einstimmung auf ein Thema
  • Aktivierung von Vorwissen und Erfahrungen der Lernenden zu einem Thema
Wie?
  1. Bereiten Sie eine Tabelle vor (oder verwenden Sie die bereitgestellte Vorlage). Diese besteht jeweils aus zwei Spalten (eine für die Buchstaben und eine für die gesammelten Begriffe). 
  2. Tragen Sie zunächst zufällig gewählte Buchstaben in die erste Spalte ein. 
  3. Bitten Sie die Teilnehmer/innen, in Partnerarbeit zu jedem angeführten Buchstaben einen Begriff zu finden, den sie mit der Themenstellung typischerweise assoziieren. (Sie können auf die Gruppenarbeitsphase aus zeitlichen Gründen auch verzichten).
  4. Notieren Sie im Plenum gemeinsam zu jedem Buchstaben zumindest ein Begriff in der Tabelle. 
  5. Diskutieren Sie die genannten Begriffe. So kann die Richtung der Assoziationen gedeutet werden und auf einzelne Begriffe näher eingegangen werden (z. B. Werden eher positive/negative Begriffe genannt oder beides? Ist das Thema emotional besetzt? etc.)


Abb. 5

Variante Wenn Sie ausreichend Zeit zur Verfügung haben, können Sie auch das ganze Alphabet abfragen, die Buchstaben auf Gruppen aufteilen (z. B. Gruppe 1 erhält A-F, Gruppe 2 erhält G-L etc.) und über die Pause die Aufgabe erteilen, dass die Studierenden die Begriffe am interaktiven Whiteboard eintragen. Das Ergebnis sind die gesammelten 26 Begriffe zur Themenstellung, die dann analysiert werden können (z. B. Markierung positiver Begriffe mit grünem Stift und negativer mit rotem Stift).
Materialien ABC_Vorlage.notebook 

Unterstützung der Gruppenfindung und -einteilung 
Was? Bei der flexiblen Gruppeneinteilung werden die Namen der einzelnen Gruppenmitglieder ohne Zufallsauswahl zugeteilt. Die Themenzuordnung kann so dokumentiert und die Einteilung sofort als PDF den Studierenden zur Verfügung gestellt werden.
Wofür?
  • Gruppeneinteilung in Kleingruppen
  • Für Referatsgruppen, Projektarbeiten, Seminararbeiten etc. 
Wie?
  1. Bereiten Sie ein Raster vor, bei dem pro Gruppe jeweils ein leeres Kästchen zur Verfügung steht, in das anschließend die Namen der Gruppenmitglieder hineingezogen werden können (oder verwenden Sie die bereitgestellte Vorlage). 
  2. Fügen Sie die Namen der Studierenden am unteren Seitenrand ein (siehe Abb. 13).
  3. Nun werden die Gruppen gebildet, indem die Teilnehmer/innen in die Felder gezogen werden (siehe Abb. 14). Dies kann einerseits durch Sie als Vortragende/r geschehen oder als Arbeitsanweisung während der Pause durch die Studierenden selbst.


Variante mit Themenzuteilung
Sofern Sie eine Themenzuteilung vornehmen, bereiten Sie dafür weitere verschiebbare Kästen mit den Themenüberschriften vor, die sie vor oder nach der Gruppenfindung in das Raster ziehen können. 

Abb. 13 Abb. 14


Variante mit zufälliger Themenzuweisung
Sie können die Themenwahl auch zufällig gestalten, indem Sie die Themen bereits in den Gruppenfeldern in ein Feld platzieren, dort verankern und mittels Übermalung in derselben Farbe das Feld unsichtbar machen (siehe Abb. 15). In dieser Variante können, nachdem alle Teilnehmer/innen in den Gruppenkästchen zugeordnet sind, die Themen mit dem Radierer "freiradiert" werden. Die Themen wurden somit zufällig vergeben.


Abb. 15

WU-HINWEIS Eine Anleitung, wie der Aufdeck-Effekt in SMART Notebook® erstellt wird, finden Sie im SMART Notebook User Guide im Medienguide oder hier (externer Link). 
Materialien

Gruppeneinteilung_DragandDrop_Vorlage.notebook 

Was?

Das Memory Game ist ein spielerischer Zugang zur Gruppenbildung in Anlehnung an das Gedächtnisspiel "MEMORY" und eignet sich für die Einteilung von Paaren oder Vierer-Gruppen.

Wofür? Zufällige Zuteilung in 2er-Teams oder Gruppen 
Wie?
  1. Bereiten Sie mit Hilfe von Formen oder Grafiken ein aufgedecktes Memory Game vor (oder verwenden Sie die bereitgestellte Vorlage).
  2. Achten Sie darauf, dass Sie so viele Spielkarten haben wie notwendig (diese können ggf. einfach paarweise gelöscht werden). 
  3. Fügen Sie bei 2er-Teams jeweils zwei gleiche Symbole ein. 
  4. Verdecken Sie die Symbole mit einem weißen Stift (Stärke möglichst dick einstellen). 
  5. Nehmen Sie das fertig vorbereitete Memory Game in die LV-Einheit mit.
  6. Die Studierenden werden nun gebeten, die Symbole schrittweise mittels des Radierers bzw. des Schwamms am interaktiven Whiteboard freizulegen und finden so ihre/n Partner/in (nach Symbolen) bzw. ihre Gruppe (nach Farbe). Wenn gewollt, schreibt jeder/r Studierende/r den eigenen Namen mit dem Stift zwecks Dokumentation in das aufgedeckte Kästchen.


Abb. 16: Teamfindung mittels Memory-Spiel

WU-HINWEIS Eine Anleitung, wie der Aufdeck-Effekt in SMART Notebook® erstellt wird, finden Sie im SMART Notebook User Guide im Medienguide oder hier (externer Link). 
Materialien Memory_Vorlage.notebook  (für 16 2er-Teams oder 8 Gruppen)

Feedback
Was? Der Stimmungsbarometer ist eine Methode, um gezielt Feedback zu einem bestimmten Thema oder einer Lehrveranstaltung einzuholen. Dabei geben die Teilnehmer/innen anonym oder nicht-anonym ihr Feedback zu einem bestimmten Thema.
Wofür?
  • Stimmungsabfrage nach Behandlung eines Themas: Wie fit sind Sie nun mit dem Thema? Wie sicher fühlen Sie sich im Umgang mit…? 
  • Abfrage von generellen Stimmungen/Gefühlen: Wie wohl fühlen Sie sich beim Thema…? Wie motiviert sind Sie?
  • Einholung von Feedback zur Lehrveranstaltung: Wie hat Ihnen die Lehrveranstaltung gefallen hinsichtlich Inhalten, Organisation, Beurteilung etc.?
Wie?

Variante Skala

  1. Bereiten Sie eine Skala oder einen Pfeil mit Smiley-Gesichtern vor (bzw. verwenden Sie die zur Verfügung gestellte Vorlage). Sie können auch mehrere Skalen untereinander anbieten.
  2. Tragen Sie bei jeder Skala eine Aussage oder ein Stichwort ein, das beurteilt werden soll.
  3. Offene Variante:
    Die Studierenden kommen an das interaktive Whiteboard und tragen ihre Punkte auf den Skalen ein. Sind alle Studierenden fertig, kann das Stimmungsbild im Plenum diskutiert werden.
  4. Anonyme Variante: 
    • Schalten Sie die Projektion von PC an die Wand aus, sodass der Bildschirminhalt nur mehr am Lehrenden-Monitor zu sehen ist.
    • Fordern Sie die Teilnehmer/innen auf, direkt am Lehrenden-Monitor anonym eine Wertung abzugeben, indem ein Punkt auf der Skala eingetragen wird. Wo die Studierenden ihre Punkte platzieren, ist für niemanden sichtbar.
    • Sind alle Studierenden fertig, wird das Stimmungsbild wieder freigegeben und kann im Plenum diskutiert werden. Sie können aber auch entscheiden, das Ergebnis nicht sichtbar zu machen und nur für sich selbst heranzuziehen (z. B. bei Feedback zur Lehrveranstaltung oder Ihrer Person selbst).


Abb. 9


Variante Raster

Bereiten Sie einen einfachen Raster mit drei Spalten vor (entweder Smiley-Gesichter: fröhlich – neutral – traurig) oder mit drei Wettersymbolen (Sonne – Bewölkt –Gewitter) vor (bzw. verwenden Sie die bereitgestellte Vorlage). 

Abb. 10

WU-HINWEIS

Mit der Funktion "black" im Tastenbedienfeld oder am Touch Control Panel schalten Sie die Projektionsflächen auf schwarz, sodass der PC-Inhalt nicht mehr auf der Projektionsfläche sichtbar ist. Durch erneutes Drücken von "black" schalten Sie die Projektion wieder sichtbar.
Materialien

Stimmungsbarometer_Vorlage.notebook 
Wetterlage_Vorlage.notebook 

Was? Die Zielscheibe ist eine Feedback-Methode für die Lehre. Anhand der eingezeichneten Punkte und deren Streuung bei den jeweiligen Kriterien wird optisch ersichtlich, wo etwaige Stärken und Schwächen der Lehrveranstaltung liegen.
Wofür?
  • Evaluierung von Aspekten der gesamten Lehrveranstaltung 
  • Feedback zu ausgewählten Aspekten einzelner LV-Einheiten
Wie?

Diese Feedback-Variante kann offen oder anonym durchgeführt werden. Bei der offenen Variante kommen die Studierenden ans interaktive Whiteboard, bei der anonymen Varianten schalten Sie die Projektion an die Wand aus und die Studierenden kommen an den Vortragenden-Monitor.

Lassen Sie die Studierenden am besten vorab wissen, ob das Ergebnis anschließend im Plenum gezeigt und diskutiert wird, oder nur für Sie selbst als Feedback gedacht ist.

  1. Verwenden Sie das Bild einer Zielscheibe und fügen Sie rundherum Boxen ein (bzw. verwenden Sie die zur Verfügung gestellte Vorlage).
  2. Tragen Sie in die Boxen jene Themen/Punkte ein, für die Sie sich Feedback wünschen. 
  3. Die Kreise der Zielscheibe sind farblich gekennzeichnet, um die Rückmeldung zu erleichtern. Die inneren (dunkelgrünen) Kreise bedeuten "sehr zufrieden" bzw. "stimme zu". Je weiter außen der Punkt gesetzt wird, desto geringer ist die Zufriedenheit bzw.  Zustimmung der Studierenden mit diesem Aspekt. 
  4. Die Studierenden sollen für jedes Kriterium ihr Feedback in Form eines Punktes auf der Zielscheibe geben. Die Feedback-Punkte sollen anfangs auf der Linie und anschließend knapp daneben gezeichnet werden. Wichtig ist, dass die Studierenden die Punkte nicht übereinander zeichnen, damit alle Punkte sichtbar sind. 
  5. Verbinden Sie zur besseren Interpretation die am häufigsten gewählten Optionen mit einer Linie. Dadurch ergibt sich ein Netz, das die Interpretation vereinfachen kann.
Abb. 11 Abb. 12
WU-HINWEIS Mit der Funktion "black" im Tastenbedienfeld oder am Touch Control Panel schalten Sie die Projektionsflächen auf schwarz, sodass der PC-Inhalt nicht mehr an der Wand sichtbar ist. Durch erneutes Drücken von "black" schalten Sie die Projektion wieder sichtbar.
Materialien Zielscheibe_Vorlage.notebook 

Veranschaulichung von Vergleichen und Perspektiven
Was? Die Diskurstechnik "Durch die Brille" hat das Ziel, ein Themenfeld aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und die erarbeiteten Sichtweisen anschließend visuell gegenüberzustellen.
Wofür?
  • Gegenüberstellung unterschiedlicher Perspektiven auf ein Thema
  • Als Einstieg in ein diskursives Thema oder innerhalb der Inhaltsvermittlung
Wie?
  1. Schreiben Sie das Thema und die unterschiedlichen Perspektiven, durch die das Thema betrachtet werden soll, auf das interaktive Whiteboard (oder verwenden Sie die bereitgestellte Vorlage). 
  2. Bitten Sie die Studierenden zu überlegen, wie sich ein bestimmter Sachverhalt aus einer bestimmten Perspektive (z. B. Kund/inn/en, Unternehmer/innen, Mitarbeiter/innen) auswirkt bzw. welche Aspekte in diesem Zusammenhang wesentlich sind. 
  3. Notieren Sie die Inputs der Teilnehmer/innen am interaktiven Whiteboard unter der jeweiligen Perspektive. 
  4. Verschieben Sie bei Bedarf die geschriebenen Inputs oder kopieren Sie sie, um sie einer anderen Gruppe zuzuordnen.

Beispiel für Perspektiven auf einer Seite:

Beispiel für Perspektiven auf einzelnen Seiten, doppelseitige Anzeige:

Abb. 6 Abb. 7
WU-HINWEIS Doppelseitige Anzeige in SMART Notebook® (geeignet bei der Gegenüberstellung von zwei Sichtweisen):
Verwenden Sie pro behandelter Gruppe bzw. Sichtweise eine leere Seite. Nachdem Sie die beiden Gruppen ausgearbeitet haben, stellen Sie diese nun gegenüber. Wählen Sie dazu im Menü die Funktion "Dual page display". Die beiden Sichtweisen werden dadurch nebeneinander gestellt und ein Vergleich wird möglich. Sie können Begriffe auch einfach von einer Seite auf die andere ziehen und verschieben.
Materialien Durch die Brille_Vorlage.notebook 
Was? Die Diskurstechnik "Pro-Contra-Debatte" hat das Ziel, ein Themenfeld aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und die erarbeiteten Sichtweisen anschließend visuell gegenüberzustellen.
Wofür?
  • Gegenüberstellung unterschiedlicher Perspektiven auf ein Thema
  • Als Einstieg in ein diskursives Thema oder innerhalb der Inhaltsvermittlung
Wie?
  1. Teilen Sie eine Seite mittels Raster in eine PRO und eine CONTRA Seite ein (siehe Vorlage).
  2. Die Teilnehmer/innen erarbeiten im Plenum Argumente für eine spezifische Fragestellung. 
  3. Notieren Sie die Inputs der Teilnehmer/innen am interaktiven Whiteboard mit. Alternativ können die Teilnehmenden in zwei Gruppen geteilt werden und separat Argumente sammeln.
     


Abb. 8

WU-HINWEIS

Variante Doppelseitige Anzeige in SMART Notebook®: Erstellen Sie zwei Seiten, eine mit PRO und eine weitere mit CONTRA. Die Gegenüberstellung erfolgt dann mit der Funktion „Dual page display”. Die beiden Sichtweisen werden dadurch nebeneinander gestellt und ein Vergleich wird möglich. Sie können Begriffe auch einfach von einer Seite auf die andere ziehen und verschieben.
Materialien Pro_Contra_Vorlagen.notebook  (enthält mehrere Vorlagen)

Interaktive Übungsmöglichkeiten

Hinter interaktiven Übungen am Whiteboard steckt fast ausschließlich das Prinzip des Verschiebens, Weglöschens und Aufdeckens. Zur Veranschaulichung und um Anregungen zu erhalten, finden Sie in folgender Tabelle den Typ der Übung und das dahinterstehende Prinzip sowie Beispiele und Vorlagen aus dem Bereich der kaufmännischen Lehre:

Zuordnungsübungen:

Funktion "Verschieben" (Beispiel)

Beduerfnispyramide.notebook 
Bilanz.notebook 
Marketingexperte1.notebook 
Produktlebenszyklus.notebook 
St Galler Management.notebook 

Reihenfolge-Übungen

Funktion "Verschieben" (Beispiel)

U-Phasen+Inszenierungstechnik.notebook 

Aufdeck-Übung

Funktion "Weglöschen/Wegradieren" (Beispiel)
Funktion "Verschieben"

Marketingexperte2.notebook 
Quiz_Gewinnauswirkung.notebook 

Bildbeschriftung

Funktion "Abgleichen": Abgleich von akzeptierten Objekten und nicht akzeptierten Objekten, die in einen Bereich hingezogen werden (Beispiel)


TIPP: Die Funktion "Abgleichen" kann prinzipiell auch bei Zuordnungs- oder Reihenfolge-Übungen verwendet werden, um richtige oder falsche Zuordnungen/Reihungen zu verdeutlichen. (WU-HINWEIS: Nähere Infos zum Activity Builder von SMART Notebook® finden Sie hier und hier - externe Links)

Bildbeschriftung.notebook 

Stolpersteine und praktische Tipps beim Einsatz des interaktiven Whiteboards

  • Übung: Die Bedienung eines interaktiven Whiteboards erfordert – wie jede andere Software auch – etwas Übung und Praxis. Bevor Sie das interaktive Whiteboard in der Lehrveranstaltung einsetzen, sollten Sie sich erst mit den wichtigsten Funktionen vertraut machen.
    TIPP: Einführungskurse und Workshops Ihrer Hochschule bieten hier einen guten Überblick und Übungsmöglichkeiten.
     
  • Step-by-Step: Sie müssen nicht sofort sämtliche Funktionen und Werkzeuge nutzen, die die Software anbietet. Dies kann schnell auch überfordern.
    TIPP: Tasten Sie sich schrittweise (wie z. B. hier beschrieben) heran! 
  • Technik: Das interaktive Whiteboard ist ein technisches Gerät und dadurch nicht vor technischen Fehlern oder Störungen gefeit. Es kann daher immer sein, dass das Gerät gerade in Ihrer LV-Einheit nicht oder nur eingeschränkt funktioniert.
    TIPP: Überlegen Sie sich eine Fallback-Variante: Inwiefern lässt sich Ihr Szenario durch Ausweichen auf das klassische Whiteboard oder andere Methoden realisieren, ohne dass Ihr gesamter Fahrplan für die LV-Einheit durcheinander gerät?
     
  • Mehrwert: Studierende schätzen i. d. R. Abwechslung sowie innovative, moderne Lehrtechnologien und sind spielerischen Anwendungen gegenüber meist nicht abgeneigt. Achten Sie dennoch darauf, dass die Technik nicht überhand nimmt oder zur reinen Spielerei wird und wägen Sie ab, ob das interaktive Whiteboard für Ihren Einsatz/Ihr Beispiel bzw. Ihre Inhalte tatsächlich einen Mehrwert darstellt.
    TIPP: Wenn Sie während Ihrer LV-Einheit fast ausschließlich am interaktiven Whiteboard klicken und Ihr Blick kaum mehr zu Ihren Studierenden gerichtet ist, sollten Sie dies als Warnzeichen interpretieren. 
     
  • Position: Grundsätzlich können Sie die Software des interaktiven Whiteboards auch am Vortragenden-PC bedienen, Sie müssen also nicht zur interaktiven Tafel (an der WU: SMART Board®) gehen. Bedenken Sie jedoch, dass es einen Unterschied in der Wahrnehmung der Studierenden macht, wo Sie sich befinden – eher statisch hinter dem Monitor (versteckt, mit Blick immer in dieselbe Richtung und mit gewissem Abstand zu Ihrem Publikum) oder vor der interaktiven Tafel (offen, mit abwechselndem Blick von der Tafel zum Publikum und mit weniger Barriere zwischen Ihnen und dem Publikum).
    TIPP: Wechseln Sie Ihre Position ab und zu, v. a., wenn Sie die Studierenden aktivieren und einen bewussten Wechsel der Aufmerksamkeit erzeugen wollen. Sie können z. B. Ihre PowerPoint-Präsentation am Monitor bedienen und für eine Skizze oder eine Erläuterung zur interaktiven Tafel wechseln. 
     
  • Aufwand: Die Erstellung von Whiteboard-Inhalten kann zeitaufwendig sein, v. a., wenn interaktive Elemente enthalten sind. Sie müssen jedoch nicht alles selbst erstellen und erfinden.
    TIPP: Nutzen Sie die Materialien und Vorlagen, die es bereits gibt und wandeln Sie diese gegebenenfalls für Ihre Zwecke ab.
    • Die Whiteboard-Software bietet i. d. R. eine Galerie, aus der Sie Hintergründe oder Vorlagen auswählen und einfach in Ihre Whiteboard-Seite hineinziehen können (z. B. Koordinatensysteme, xy-Achsen, Landkarten, Matrix-Vorlagen, Diagramme, Zeitlinien, Pro- und Contra-Vorlagen etc.). 
    • Manche Anbieter stellen auch Austauschplattformen für Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, auf denen sich das eine oder andere Beispiel oder eine Anregung finden lässt (z. B. http://exchange.smarttech.com)
    • Oder nutzen Sie die SMART Notebook®-Vorlagen, die wir auf dieser Seite zusammengestellt haben.
Weiterführendes
  • Technische Anleitungen, Videos und Hilfestellungen zum Einsatz des interaktiven Whiteboards finden Sie im Medienguide der WU
  • Portal mit zahlreichen herstellerunabhängigen Tipps und Tricks zum Einsatz von interaktiven Whiteboards und Medien: MyBoard (externer Link)
Quellen

Kohls, C.: Erprobte Einsatzszenarien für interaktive Whiteboards. In: Csanyi, G./Reichl, F./Steiner, A. (Hrsg.): Digitale Medien. Werkzeuge für exzellente Forschung und Lehre. Münster: Waxmann, S. 187 -197, https://www.pedocs.de/volltexte/2013/8319/pdf/Digitale_Medien_2012_Kohls_Erprobte_Einsatzszenarien.pdf, 2012 [07.08.2019]
Video 1: Interaktive Technologien in der Hochschullehre, R.: SMART Technologies DE/Leibnitz Universität Hannover, 11.07.2012, https://www.youtube.com/watch?v=pBG3sQnlY8o.

Abb. 1 - 16: Eigene Darstellung



Empfohlene Zitierweise:
Das interaktive Whiteboard, Teaching & Learning Academy, Wirtschaftsuniversität Wien, https://learn.wu.ac.at/open/tlac/whiteboard, November 2019.


Dieser Text ist lizenziert unter Creative Commons
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