Clicker auf Learn@WU

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Bisher hieß es "Hände hoch" ...
21.03.2012

... nun hören Studierende "Halten Sie Ihr Handy bereit" im Hörsaal. Vom Handzeichen zum Smartphone - Clicker als zusätzliches Tool, um Feedback einzuholen.

 

 

2012 - 10 = Was war und ist ...

Im Jahr 2002 waren Handzeichen (oder wildes Kopfnicken bzw. -schütteln) auch schon ein bewährtes Mittel, um während der LV auf die Schnelle festzustellen, ob Studierende Inhalte verstanden hatten. Vor allem in Großlehrveranstaltungen funktioniert diese Methode nur mit Einschränkungen: so wirklich kann man als Lehrende/r nie wissen, wie es tatsächlich um den Wissensstand beschaffen ist. Waren es nun mehr als die Hälfte, die "ja" gemeint haben, und wissen sie die Antwort wirklich? Was sagt der Rest dazu und vor allem diejenigen, die keine Reaktion gezeigt haben?

 

Die Weiterentwicklungen im Bereich der mobilen Technologien eröffnen mittlerweile ganz neue Wege, um Feedback während der LV einzuholen. Seit März 2012 können Lehrende an der WU Clicker einsetzen - ein Tool zur Lehrunterstützung, das in Verbindung mit mobilen Devices der Studierenden und Learn@WU funktioniert.

 

Kurz gefasst: Studierende beantworten eine Frage des/der Lehrenden, indem sie über ihr Smartphone oder ein anderes mobiles Endgerät auf Learn@WU einsteigen und ihre Antwort online abgeben. Learn@WU wertet die Antworten direkt aus.

Möglich wurde Clicker mitunter erst durch den Launch der mobilen Version von Learn@WU im Jahr 2011. Dass Lernen über mobile Devices ein aufsteigender Trend ist, zeigen die Zahlen: rund 30 GB an mobilem Content wurden im Januar 2012 von Learn@WU heruntergeladen.

Clicker auf Learn@WU
     

2012 + 10 = Was kommt (vielleicht) ...

 

Eine stabile WLAN-Verbindung ist das Um und Auf, um Clicker in der LV einsetzen zu können. In den jetzigen Hörsälen der WU wurden bereits Verbesserungen erzielt, die Erfahrungen daraus fließen direkt in die Konzeption für den neuen Campus ein. Dort sollte die WLAN-Abdeckung noch einmal um einiges optimiert sein und den Studierenden raschen und einfachen Zugang zum Internet und damit zum mobilen Lernen ermöglichen.

 

Ein zweiter wichtiger Faktor für Clickers ist, ob die Studierenden ein internetfähiges Endgerät haben und wie sie es nutzen. Marktanalysen zeigen, das sich der Markt für mobile Devices und die Nachfrage rasant entwickeln. Die Verwendung von Mobiltelefonen beschränkt sich nicht mehr aufs alleinige Telefonieren, wie auch der "Mobile Communications Report 2011" zeigt. Man kann somit davon ausgehen, dass die Durchdringung von mobilen Devices bei Studierenden steigt und immer mehr Studierende aktiv bei Clicker-Umfragen teilnehmen werden.

 

Die Visionen zum Thema Clicker sind vielfältig: Clicker-Fragen müssen nicht immer nur von Lehrenden kommen. Wie wäre es, wenn auch Studierende Fragen über Clicker einbringen können? Dies birgt Chancen für die Lehrenden, die so noch besser einschätzen können, welche Themen Studierende interessieren und gerne durchnehmen würden. Und Studierende können sich selbst und ihre Kolleg/inn/en testen.

 
Braucht es in der fernen Zukunft noch mobile Devices und WLAN für die Clickers? Oder wird es so aussehen, wie in unserem kurzen Video dargestellt?
 

Wie man sich Clicker im Hörsaal vorstellen kann, veranschaulicht dieses Video (mit Ton!):