Das digitale Whiteboard

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Das Whiteboard ist tot! Hoch lebe das digitale Whiteboard?
05.09.2012

Was ist eigentlich das digitale Whiteboard und was kann es (mehr)? Einen ersten Eindruck erhalten Sie jetzt hier. 



2012 - 10 = Was war und ist ...

Der Rechenweg auf dem Whiteboard ist nicht abgeschlossen, aber die LV ist um? Mit Studierenden haben Sie Lösungsvorschläge zu einem Thema auf der Tafel gesammelt, nun gilt es diese zu gruppieren und strukturieren? Wegwischen und neu Schreiben waren bisher die Folgeaktionen – so oft bis es passte. Mit einem Smartboard lässt sich das nun anders lösen.

Tafeln und Whiteboards haben als Schreibfläche No. 1 seit Jahren ihren festen Platz an Schulen und Hochschulen. Doch auch hier fand eine Weiterentwicklung statt: das digitale Smartboard ist eine neue Generation der Tafel, die viele neue Optionen mitbringt und bisherige Medien ergänzt.

Steckbrief: Digitales Whiteboard

Name:
digitales/interaktives (White)Board a.k.a. Smartboard 

Eigenschaften:

  • elektronische Tafel mit weißer, touchsensibler Oberfläche
  • digital beschreibbar
  • Bedienung per Fingerdruck oder Spezialstift
  • integrierter Beamer und meist auch mit PC ausgestattet

Hobbies:

  • Schreiben und das Geschriebene mit kleinen Gesten verkleinern & vergrößern, drehen & verschieben, duplizieren & abspeichern und auch ohne Rückstände wieder löschen
  • Kombinieren von Grafiken und Bildern mit Handgeschriebenem
  • Folien projizieren, Webseiten anzeigen, Software/Programme öffnen und Videos abspielen
  • Markierungen, Notizen und Anmerkungen auf Folien, Grafiken und (Online-) Dokumenten ergänzen und festhalten
  • gemeinsames Brainstormen von mehreren Personen oder Gruppenarbeiten unterstützen

Für Lehrende: Das digitale Whiteboard kann sowohl den Vortrag als auch die Interaktion des/der Vortragenden mit den Studierenden bereichern. Aber beachten Sie bitte davor Folgendes:

Kennenlernen: Wie bei Powerpoint, Tablet-PC und neuen Medien auch heißt es davor, das Smartboard kennenzulernen. Die Bedienung und die Einsatzmöglichkeiten in der eigenen LV lassen sich so einfach erschließen und individuell die Vor- sowie Nachteile gegenüber der herkömmlichen Projektion und dem Whiteboard erkennen. Um das Smartboard kennenzulernen, gehören - wie bei jeder anderen neuen Technologie - eine Portion Pioniergeist und ein Faible für das Ausprobieren neuer Sachen dazu.

Üben: Einmal auf dem Smartboard navigiert, geschrieben und gewischt zu haben ist spannend. Das Ganze dann auch in der LV einzusetzen, das erfordert jedoch ein wenig Übung. Zwar sind wir dank Smartphones und iPad schon an Multi-Touch-Gesten gewöhnt, doch alle Features des Smartboard zu bedienen, ist zu Beginn tatsächlich gewöhnungsbedürftig. Übung macht auch hier den Meister und gibt die benötigte Sicherheit.

Können: Um ein Smartboard einsetzen zu können, bedarf es erst eines Smartboard, das für Ihre LV im Raum zur Verfügung steht. Das ist an der WU bereits in zwei Seminarräumen (UZA 1, SR 2.18 (A) und SR 5.43 (C)) der Fall. Die Stabilität und Fehlerlosigkeit des PCs und der verwendeten Programme sind ebenfalls Bedingungen, die beim Einsatz des Smartboards gegeben sein sollten.

Für Lehrende: Freuen Sie sich, wenn ein digitalen Whiteboards bereits in Ihrem Lehrraum steht bzw. es die Zukunft bringen wird. Sie ersparen sich dadurch das "Schleppen" und Aufbauen eines Laptops und Beamers. Und Sie müssen keine Tafelbilder der Vorgänger/innen mehr wegwischen.



2012 + 10 = Was kommt (vielleicht) ...

Das Smartboard wird am neuen Campus in den (meisten) Seminarräumen zur Verfügung stehen. Die WU setzt damit in der Lehre neben den bereits bewährten Lernmedien wie Whiteboard und Flipcharts auf moderne Technologien und innovative Unterrichtsformate.

Die Smartboards in der aktuellen Form sind nicht die letzte Generation. Neue Features werden von Entwickler/inne/n und einzelnen Hochschulen bereits getestet und warten auf ihren Einsatz. Smart wird somit noch smarter. So könnten Zukunftsszenarien aussehen:

  • Kombination von Papier und digitalem Board: Notizen auf Papier oder Flipcharts sind auch weiterhin Usus, nur werden sie gleich digitalisiert und abgebildet.
  • Webbasiert: Online-Programme erlauben die Vor- und Nachbereitung weit weg vom Board.
  • Gesture based computing: Immer mehr Gesten werden vom Board als Befehle interpretiert und Aktionen werden dementsprechend ausgeführt.

Zu guter Letzt: Smartboards werden immer kostengünstiger und werden auch ihren Weg in die Privathaushalte finden. Der Einkaufsnotizblock wird ersetzt oder Kinder haben dann unendlich viel Fläche für ihre Malereien.