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9.5 Möglichkeiten der Studierenden-Präsentation

In vielen LV-Formaten ist es üblich, dass Studierende erarbeitete Ergebnisse alleine oder in einer Gruppe mithilfe von PowerPoint oder ähnlichen Präsentationsprogrammen vorstellen. Ziel dieser Präsentationen ist das Teilen von Erkenntnissen mit den anderen LV-Teilnehmenden.

Falls Sie Alternativen für diese Art der Leistungserbringung und Wissensvermittlung suchen und Ihren Studierenden neue Herausforderungen bieten möchten, lassen Sie sich von folgenden erprobten Formaten inspirieren!

Was? Bei einer Posterpräsentation stellen Studierende erarbeitete Inhalte unterschiedlichen Kleingruppen wiederholt vor, anstatt sie vor der gesamten Gruppe zu präsentieren. Durch die Präsentation in kleinerem Rahmen wird eine aktive und kritische Diskussion der Inhalte gefördert und Studierende verbessern ihren Vortrag durch die wiederholte Präsentation.
LV-Größe Kleingruppen- wie auch Großgruppen-LVs
Ziele
  • Förderung der Präsentationsfähigkeiten

  • Förderung des kritischen Austauschs unter Studierenden

  • Übung, Ergebnisse kurz und prägnant zusammenzufassen

Wie?
  • Drei bis vier Gruppen präsentieren ihre Poster während die anderen Teilnehmenden aufgeteilt in Gruppen von Präsentation zu Präsentation wandern (anschließend tauschen die Gruppen). Hierdurch präsentieren die Gruppen wiederholt ihre Poster.
  • Nach der jeweiligen Präsentation stellen die Zuhörer*innen Fragen, können weiterführende Ideen einbringen oder mögliche Ungereimtheiten aufzeigen und mit den Vortragenden diskutieren.
  • Der*die Lehrende ist Teil der Zuhörer*innen und kann so an den Präsentationen und anschließenden Diskussionen teilhaben sowie eine kurze mündliche Prüfung am Ende jeder Präsentation durchführen.

Lehrveranstaltung

Bernadette Kamleitner
Special Topics: It’s about Time
Institute for Marketing and Consumer Research

Die Lehrveranstaltung wurde 2019 mit dem Preis für Innovative Lehre ausgezeichnet. Hier finden Sie das ausführliche LV-Konzept mit vielen weiteren Anregungen.
Weitere Anregungen 2.4 Vorträge gestalten

Besonderheit

Statt einer PPT-Präsentation präsentieren Studierende ihre Ergebnisse mithilfe von Postern vor Kleingruppen, wodurch nicht nur die Hemmschwelle für eine aktivierende und kritische Diskussion der präsentierten Inhalte sinkt, sondern gleichzeitig die wissenschaftlich gängige Praxis von Posterpräsentationen geübt wird.

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Was? Studierende stellen einzeln in Form eines Wochenrückblicks aktuelle wirtschaftliche Ereignisse vor und bringen diese mit den gelernten Methoden und Modellen in Verbindung.
LV-Größe Kleingruppen-LV
Ziele
  • Interesse für aktuelle wirtschaftliche Ereignisse und deren Einordnung wecken
  • Denkanstöße und Einblicke über den Hörsaal hinaus fördern
  • Herstellen eines Praxisbezugs
Wie?
  • Jede*r Studierende trägt einen selbst gewählten Zeitungsartikel der vorangegangenen Woche im Plenum innerhalb einer Minute vor.
  • Im Anschluss jedes Wochenrückblicks leitet der*die Lehrende zu einer (in der Lehrveranstaltung behandelten) dahinterstehenden Theorie über, um einen Bezug zwischen den aktuellen Themen und der Theorie herzustellen.
  • Die Beurteilungskriterien sind die Auswahl eines seriösen Mediums, die Zitierweise, die inhaltliche Aufbereitung, der Präsentationsstil sowie die Einhaltung des Zeitrahmens.
Lehrveranstaltung

Tobias Kaloud
Internationale Makroökonomik
Institut für Quantitative Volkswirtschaftslehre

Die Lehrveranstaltung wurde 2018 mit dem Preis für Innovative Lehre ausgezeichnet. Hier finden Sie das ausführliche LV-Konzept mit vielen weiteren Anregungen.

Besonderheit

Innerhalb einer Minute stellen Studierende einen Zeitungsartikel zu aktuellen wirtschaftlichen Ereignissen vor, wodurch die in der Lehrveranstaltung vermittelte Theorie mit der Praxis verbunden wird und Studierende lernen, kurz und prägnant vorzutragen.

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Was? Studierende arbeiten in Gruppen an der Gestaltung einer in sich abgeschlossene Lehreinheit, die über eine Präsentation hinausgeht. Studierende schlüpfen dabei in die Rolle von Lern-Designer*innen und bereiten ihre Inhalte zuhörerzentriert auf
LV-Größe Kleingruppen-LV
Ziele
  • Vortragskompetenz fördern
  • Eingehende Auseinandersetzung mit Inhalten fördern
  • Übung, konstruktives Feedback zu formulieren und anzunehmen
Wie?
  • Jede Gruppe gestaltet ein Grobkonzept zu ihrer „Design-A-Class“ Einheit und skizziert:
    • die Inhalte der Einheit
    • die Lernziele der Einheit
    • die Gestaltung der Einheit
    • die (voraussichtlich) verwendeten Formate
    • die Verantwortlichkeiten/Zuständigkeiten innerhalb der Gruppe
  • Als Lehrende*r geben Sie den Studierenden individuelles Feedback auf das Konzept.
  • Studierende können bei der Gestaltung sehr kreativ vorgehen, z. B. ein Quiz konzipieren, Videos drehen, über „Selbstversuche“ reflektieren oder Gastvortragende einladen.
  • Studierende halten ihre Lehreinheit und erhalten Feedback von den anderen Gruppen anhand eines Feedbackformulars.
Lehrveranstaltung

Karin Dobernig, Karin Schanes
Umwelt und Wirtschaft I – Akteure des Nachhaltigen Konsums
Sozioökonomie

Die Lehrveranstaltung wurde 2018 mit dem Preis für Innovative Lehre ausgezeichnet. Hier finden Sie das ausführliche LV-Konzept mit vielen weiteren Anregungen.
Weitere Anregungen

Verweisen Sie die Studierenden zur Planung und Gestaltung einer Lehrveranstaltung auf Teaching & Learning Academy. Relevante Seiten sind bspw.:

1.2 Lehrveranstaltungen planen

1.3 Learning Outcomes

2. Lehrveranstaltungen durchführen

Besonderheit

Anstelle einer einzelnen Präsentation gestalten Studierende in Gruppen eine ganze LV-Einheit. Der Fokus liegt darauf, Inhalte zuhörerzentriert aufzubereiten und möglichst interessant und aktivierend zu vermitteln.

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Was? Ein Stationengespräch/Gallery Walk ist eine Methode, die sich insbesondere für Kleingruppen-LVs eignet, und dazu anregt, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen und Ideen und Beiträge auszutauschen. Es ist eine Mischung aus verbaler und schriftlicher Diskussion, bei der kleine Gruppen verschiedene Fragen diskutieren und die Beiträge anderer Gruppen kommentieren.
LV-Größe Kleingruppen-LV
Ziele
  • Diskussionen in Kleingruppen anregen
  • LV-Einheiten auflockern und Bewegung anregen
Wie?
  • In einer ersten Runde arbeiten die Studierenden in Kleingruppen an einer Fragestellung und halten Ideen auf einem Flipchart fest.
  • Nach einer festgelegten Zeit (z. B. 7 Minuten) wechseln die Gruppen im Uhrzeigersinn die Stationen und beschäftigen sich mit den Beiträgen der Vorgängergruppe.
  • Diese Beiträge werden diskutiert; Ergänzungen werden bspw. mit blauem Stift hinzugefügt, Zustimmungen werden in grün unterstrichen, Widersprüche oder Fragen mit rot gekennzeichnet.
  • Zum Abschluss werden alle Stationen nochmals im Plenum diskutiert mit einem besonderen Fokus auf die rot markierten Widersprüche und Fragen.
Lehrveranstaltung

Karin Dobernig, Karin Schanes
Umwelt und Wirtschaft I – Akteure des Nachhaltigen Konsums
Sozioökonomie

Die Lehrveranstaltung wurde 2018 mit dem Preis für Innovative Lehre ausgezeichnet. Hier finden Sie das ausführliche LV-Konzept mit vielen weiteren Anregungen.
Weitere Anregungen
2.6 Aktivierung der Studierenden

Besonderheit

Liegt der Fokus der Lehrveranstaltung nicht auf Wissensvermittlung (mithilfe von Präsentationen), sondern auf dem gemeinsamen Austausch und der Diskussion der Inhalte, bietet sich ein Stationengespräch/Gallery Walk an. Dies ist eine Methode, Studierende zu aktivieren und anzuregen, in kleinen Gruppen kurze, produktive Diskussionen zu führen. 

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Stationengespräch/Gallery Walk

Was? Studierende präsentieren ihre Erkenntnisse und/oder Lernerfahrungen auf unkonventionelle Weise vor dem Plenum.
LV-Größe Kleingruppen-LV
Ziele
  • Studierende lernen, ihre Komfortzone zu verlassen
  • Studierende lernen auf emotionaler Ebene
Wie?
  • Studierende erhalten die Aufgabe, Erkenntnisse, und/oder Lernerfahrungen in ihren Arbeitsgruppen zu reflektieren.
  • Die Ergebnisse sollen auf kreative Weise präsentiert wird. Die Art der Vermittlung wählen die Studierenden selbst.
  • Mögliche Beispiele sind die Produktion von Kurzfilmen, das Komponieren von Liedern, Stakeholder-Rollenspiele, interaktive Ratespiele oder Kunstausstellungen.
  • Das unkonventionelle Präsentationsformat führt bereits in der Vorbereitung zu einem breiteren Reflexionszugang als bei einer rein schriftlichen Reflexionsarbeit und motiviert die Studierenden, ihre Lernerfahrungen tiefergehend zu betrachten.
Lehrveranstaltung

Christof Miska
Global Stakeholder Management and Corporate Responsibility
Institute for International Business, Department für Welthandel

Diese Lehrveranstaltung war auf der Ars Docendi Shortlist 2017. Auf dem Atlas der Guten Lehre (externer Link) finden Sie das ausführliche LV-Konzept mit vielen weiteren Anregungen.

Besonderheit

Anstelle eines Frontalvortrags überlegen Studierende sich kreative und unkonventionelle Formate, um ihre Erkenntnisse und Lernerfahrungen wiederzugeben.

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