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9.3 Kreativitätsfördernde Methoden

Kreativitätsfördernde Methoden können dazu beitragen, die Motivation von Studierenden zu fördern, ihren Denkhorizont zu erweitern und Inhalte aus neuen Perspektiven zu betrachten. Gleichzeitig trägt die Konfrontation mit ungewöhnlichen und unkonventionellen LV-Elementen dazu bei, dass Studierende ihre eigene Komfortzone verlassen, was zu mehr Offenheit für die LV-Inhalte und zur individuellen Kompetenzförderung führt. Im Folgenden können Sie Anregungen zu unterschiedlichen kreativen Formaten finden.

Was? Studierende präsentieren ihre Erkenntnisse und/oder Lernerfahrungen auf unkonventionelle Weise vor dem Plenum.
LV-Größe Kleingruppen-LV
Ziele
  • Studierende lernen, ihre Komfortzone zu verlassen
  • Studierende lernen auf emotionaler Ebene
Wie?
  • Studierende erhalten die Aufgabe, Erkenntnisse, und/oder Lernerfahrungen in ihren Arbeitsgruppen zu reflektieren.
  • Die Ergebnisse sollen auf kreative Weise präsentiert wird. Die Art der Vermittlung wählen die Studierenden selbst.
  • Mögliche Beispiele sind die Produktion von Kurzfilmen, das Komponieren von Liedern, Stakeholder-Rollenspiele, interaktive Ratespiele oder Kunstausstellungen.
  • Das unkonventionelle Präsentationsformat führt bereits in der Vorbereitung zu einem breiteren Reflexionszugang als bei einer rein schriftlichen Reflexionsarbeit und motiviert die Studierenden, ihre Lernerfahrungen tiefergehend zu betrachten.
Lehrveranstaltung

Christof Miska
Global Stakeholder Management and Corporate Responsibility
Institute for International Business, Department für Welthandel

Diese LV war auf der Ars Docendi Shortlist 2017. Auf dem Atlas der Guten Lehre (externer Link) finden Sie das ausführliche LV-Konzept mit vielen weiteren Anregungen.

Besonderheit

Studierende werden angeregt, auf kreative und unkonventionelle Weise Erkenntnisse wiederzugeben.

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Was? Studierende schlüpfen in die Rolle des*der erklärenden Experten*in und erstellen (Erklär-)Videos zu forschungsbezogenen Inhalten. Diese können in einer Vorlesungseinheit gezeigt werden und zur Qualitätssicherung und, um Studierende zu motivieren, in einem Peer-Feedback Verfahren beurteilt werden.
LV-Größe Kleingruppen-LV
Ziele
  • Studierende lernen, Inhalte kreativ und in kurzen Worten zu vermitteln
  • Studierende steigern ihre digitale Kompetenz im Umgang mit neuen Medien
Wie?
  • Studierende erhalten in einer Lehrveranstaltung die Aufgabe, in Gruppen Erklärvideos (z. B. auf Basis wissenschaftlicher Publikationen) zu erstellen. Hierfür recherchieren sie eigenständig bereiten komplexe Informationen leicht verständlich auf. Weitere Hinweise sind:
    • die optimale Videolänge beträgt maximal fünf Minuten
    • das Video soll keine Zusammenfassung darstellen
    • Kommunikation soll nicht nur in gesprochener Sprache, sondern auch auf visuelle Weise erfolgen
    • die Videos werden beurteilt und eventuell für zukünftige Lehrveranstaltungen verwendet
  • Die Qualität der Videos kann nicht nur durch den*die Lehrenden beurteilt werden, sondern auch in einem Peer-Review Verfahren von Mitstudierenden. Bspw. beurteilen zwei Studierende jeweils ein Video mittels eines vorgefertigten Formulars, das eine Bewertungsskala mit Punkten und Kategorien sowie einen offenen Text für konstruktives Feedback beinhaltet. Peer-Review hilft dabei, die Motivation der Studierenden zu steigern.
Lehrveranstaltungen

Alyssa Schneebaum
Special Topics in Economic Policy: Gender Relations and Economics
Economics
Die Lehrveranstaltung wurde 2017 mit dem Preis für Innovative Lehre ausgezeichnet. Hier finden Sie das ausführliche LV-Konzept mit vielen weiteren Anregungen.

Michael Feurstein
Grundzüge der IKT
Department für Informationsverarbeitung & Prozessmanagement, Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien
Die Lehrveranstaltung wurde 2017 mit dem Preis für Innovative Lehre ausgezeichnet. Hier finden Sie das ausführliche LV-Konzept mit vielen weiteren Anregungen.

Tobias Kaloud
Internationale Makroökonomik
Institut für Quantitative Volkswirtschaftslehre
Die Lehrveranstaltung wurde 2018 mit dem Preis für Innovative Lehre ausgezeichnet. Hier finden Sie das ausführliche LV-Konzept mit vielen weiteren Anregungen.

Weitere Anregungen 3.6 Educasts (Lehrvideos)

Besonderheit

Studierende produzieren Videos zu forschungsbasierten Inhalten und lernen, Zusammenhänge in Form eines kreativen und prägnanten Formats in eigenen Worten zu formulieren.

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Was? Studierende gestalten Collagen, die im Plenum gemeinsam interpretiert, diskutiert und anhand wissenschaftlicher Literatur eingeordnet werden.
LV-Größe Kleingruppen-LV
Ziele
  • Studierende verlassen ihre Komfortzone
  • Studierende begegnen Lerninhalten offener
  • Studierende lernen, verschiedene Perspektiven einzunehmen
Wie?
  • Bitten Sie die Studierenden, Bilder, Fotos und Impulse aus Zeitungen, Magazinen, dem Internet etc. zu einem Thema mitzubringen.
  • Die Studierenden erstellen in Arbeitsgruppen eine Collage mit einem Schwerpunkt.
  • Innerhalb der Gruppe diskutieren sie ihr Thema anhand der Collage. Hierdurch werden die Studierenden mit unterschiedlichen, oft unbewussten Sichtweisen zu den Seminarinhalten konfrontiert.
  • Im Plenum werden die Collagen gemeinsam interpretiert, diskutiert und anhand ausgewählter Literatur reflektiert. Durch die kreative Herangehensweise sind die Collagen i. d. R. völlig unterschiedlich und zeigen so die Vielzahl und gleichzeitig die Einzigartigkeit der theoretischen und praktischen Sichtweisen im Sinne der LV-Inhalte auf.
Lehrveranstaltung

Christof Miska
Global Stakeholder Management and Corporate Responsibility
Institute for International Business, Department für Welthandel

Diese Lehrveranstaltung war auf der Ars Docendi Shortlist 2017. Auf dem Atlas der Guten Lehre (externer Link) finden Sie das ausführliche LV-Konzept mit vielen weiteren Anregungen.

Besonderheit

Studierende erstellen Collagen mit selbst mitgebrachten Materialien, die als Denkanstoß für Diskussionen dienen.

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Was? Studierende lernen, eine eigene Website zu erstellen, in der sie Artikel, Grafiken, Blog-Posts etc. zu ausgewählten Fragestellungen einbetten und reflektieren. Durch die Zusammenstellung unterschiedlicher Formate lernen Studierende vernetzt zu denken. Zudem wird der Lernprozess mit einem „Lernprodukt“ in Verbindung gebracht, wodurch die Studierenden ihren eigenen Lernfortschritt erkennen und reflektieren.
LV-Größe Kleingruppen-LV
Ziele
  • Studierende können Inhalte im Team erarbeiten und zielgruppenspezifisch in unterschiedlichen Formaten aufbereiten
  • Studierende können multimediale Gestaltungsmöglichkeiten auf Inhalte anpassen und technisch umsetzen
Wie?
  • Studierende werden über die Richtlinien des Datenschutzes aufgeklärt.
  • In Kleingruppen gestalten sie ein Grobkonzept zu ihrem E-Portfolio und skizzieren dabei:
    • wie sie Website bzw. Unterseiten inhaltlich gestalten,
    • welche Formate sie (voraussichtlich) verwenden,
    • was sie analysieren und
    • wie die Verantwortlichkeiten/Zuständigkeiten innerhalb der Gruppe geregelt sind.
  • Studierende erhalten ein individuelles Feedback von den Lehrenden zum Konzept des E-Portfolios.
  • Studierenden haben die Möglichkeit, eine Coaching-­Session in Anspruch zu nehmen, bei der sowohl ein*e Lehrende*r (für inhaltliche Fragen) als auch ein*e E-Developer*in (für technische Fragen) zur Verfügung stehen.
  • Studierende erstellen in Gruppen eine Website mit mind. 4 Unterseiten inkl. Text, Grafiken, Bilder etc. (nicht öffentlich zugänglich). Die Gestaltung der Website erfolgt über den kostenlosen Website Builder WIX (externer Link).
Lehrveranstaltung

Karin Dobernig, Karin Schanes
Umwelt und Wirtschaft I – Akteure des Nachhaltigen Konsums
Sozioökonomie

Die Lehrveranstaltung wurde 2018 mit dem Preis für innovative Lehre ausgezeichnet. Hier finden Sie das ausführliche LV-Konzept mit vielen weiteren Anregungen.

Weitere Anregungen 6.2 Homework Assignment

Besonderheit

Studierende bearbeiten Aufgaben zu ausgewählten Fragestellungen und betten ihre Ergebnisse auf einer selbsterstellten Website ein. Hierdurch erwerben sie nicht nur das technische Know-How zur Erstellung einer Website, sondern auch Kreativität im Umgang mit unterschiedlichen Medien und Designs.

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Was? Studierende besuchen mit dem*der Lehrenden ein Museum (inkl. Führung) und erfahren neue Zugänge zu LV-Inhalten.
LV-Größe Kleingruppen-LV
Ziele
  • Studierende erweitern ihren Denkhorizont
  • Studierende lernen, verschiedene Perspektiven einzunehmen
  • Studierende lernen auf emotionaler Ebene
Wie?
  • Der*die Lehrende organisiert den Besuch eines thematisch passenden Museums (evtl. inkl. Führung durch fachkundige Expert*innen).
  • Die Studierenden erhalten den Auftrag, die gewonnen Eindrücke im Sinne der LV-Inhalte zu interpretieren und zu reflektieren. Hierdurch entwickeln die Studierenden andere Zugänge zu den LV-Inhalten und erweitern ihren persönlichen Denkhorizont.

  • Beispiel: Im Rahmen der unten genannten Lehrveranstaltung wurde die mumok-Ausstellung „Blühendes Gift“ besucht. Durch den Feminismus-Fokus haben die Studierenden bspw. Assoziationen zu Corporate Responsibility im Sinne gesellschaftlicher (Un-)Gleichheit hergestellt. Die Ausstellung „Painting 2.0“ zeigte die Expansion digitaler Technologien im historischen Zusammenhang und gesellschaftliche Entwicklungen, die aktuell für Unternehmen aus CR-Sicht relevant sind.
Lehrveranstaltung

Christof Miska
Global Stakeholder Management and Corporate Responsibility
Institute for International Business, Department für Welthandel

Diese LV war auf der Ars Docendi Shortlist 2017. Auf dem Atlas der Guten Lehre (externer Link) finden Sie das ausführliche LV-Konzept mit vielen weiteren Anregungen.

Besonderheit

Studierende besuchen im Rahmen einer LV-Einheit ein Museum mit dem Auftrag, die gewonnenen Eindrücke im Sinne der LV-Inhalte zu interpretieren und zu reflektieren.

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Was?

Studierende festigen den Input von Präsenzeinheiten durch die Erstellung eines Online-Blogs, durch den sie sich inhaltlich erneut mit den LV-Themen auseinandersetzen.

LV-Größe Kleingruppen-LV
Ziele
  • Intensive Auseinandersetzung mit einem Thema in der Selbstlernphase
  • Umgang mit neuen Kommunikationsformen wie Online-Blogs und grundlegendes technisches Know-How üben und erlernen
Wie?
  • Nachdem die Studierenden in den Präsenzeinheiten Argumentationsmuster im Kontext unterschiedlicher Fragestellung selbstständig erarbeitet, präsentiert und reflektiert haben, setzen sie das Erlernte mittels eines eigenen Blog-Beitrages selbst um.
  • Die Studierenden können das Thema ihres Blogs aus einer vorgegebenen Liste wählen. 
  • Die Studierenden recherchieren selbstständig für ihren Blog-Eintrag, welchen sie auf der LV-Seite (eigens eingerichtete Website) unter einem Akronym oder Klarnamen onlinestellen.
  • Studierende werden angehalten, mit Hyperlinks auf Quellen zu verweisen und können eine Vielfalt an Medien (Videos, Fotos, interaktive Elemente, etc.) in ihren Blog zu einem in der Gruppenarbeit erarbeiteten Thema integrieren.
Lehrveranstaltung

Michael Soder, Florentin Glötzl
Spezialgebiete der Wirtschaftspolitik
Sozioökonomie

Die Lehrveranstaltung wurde 2018 mit dem Preis für Innovative Lehre ausgezeichnet. Hier finden Sie das ausführliche LV-Konzept mit weiteren Anregungen.

Besonderheit

Studierende erstellen im Rahmen von Selbstlernphasen Online-Blogs und festigen damit ihr Wissen und ihr technisches Know-How.

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Was? Studierende entwickeln ein Business Model Canvas für ihre eigene Geschäftsidee und präsentieren dieses im Rahmen einer Posterpräsentation. Das Business Model Canvas regt Studierende an, unternehmerisch zu denken und Theorie und Praxis zu verbinden. Es fordert dazu auf, sich über die Durchführbarkeit einer Geschäftsidee Gedanken zu machen und diese aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.
LV-Größe Kleingruppen-LV
Ziele
  • Stärkung der Fähigkeit von Studierenden, theoretisches Wissen in praktische Lösungen umzuwandeln
  • Förderung von transferable skills, wie z. B. kritische Reflexion außerhalb des Hörsaals, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit
  • Förderung von integrativem, individuellem Lernen
Wie?
  • Durch Präsentationen von “real world cases”, Observationsprotokollen, Diskussionen und den vermittelten (theoretischen) LV-Inhalten wird sichergestellt, dass Studierende eine klare Idee zur Entwicklung einer eigenen Geschäftsidee haben. Diese muss auf den vermittelten Inhalten und Wissen der Lehrveranstaltung basieren.
  • In den Präsenzeinheiten wird das Business Model Canvas vorgestellt.
  • Die Studierenden erarbeiten in Kleingruppen ihre eigene Idee und betten diese in ein Business Model Canvas ein.
  • In der letzten LV-Einheit gibt es eine Posterpräsentation des Modells.
Lehrveranstaltung

Bernadette Kamleitner
Special Topics: It’s about Time
Institute for Marketing and Consumer Research

Die Lehrveranstaltung wurde 2019 mit dem Preis für innovative Lehre ausgezeichnet. Hier finden Sie das ausführliche LV-Konzept mit weiteren Anregungen.

Weitere Anregungen

2.4 Vorträge gestalten

9.5 Möglichkeiten der Studierenden-Präsentation

Besonderheit

Studierende entwickeln eine eigene Geschäftsidee, betten diese in ein Business Model Canvas ein und präsentieren sie ihren Kolleg*innen.

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Was? Zu bearbeitende Leseaufträge werden in LV-Eineheiten anhand einer simulierten mündlichen Prüfung aufgearbeitet.
LV-Größe Kleingruppen-LV
Ziele
  • Perspektivwechsel, indem die Studierenden die Rolle eines*einer Prüfers*in einnehmen
  • Studierende treten aus ihrer Komfortzone heraus
  • Gezielte Aufbereitung von Leseaufträgen
Wie?
  • Studierende erhalten Leseaufträge, die sie außerhalb der Präsenzzeiten bearbeiten.
  • In der Präsenzeinheit wird eine mündliche Prüfung simuliert, bei der die Inhalte der Leseaufträge abgeprüft werden. Dabei übernimmt ein*e Studierende*r die Rolle eines Prüflings und ein*e andere*r die Rolle des*r Prüfer*in. Die Lehrperson moderiert den Prozess.
  • Nach Ende der fiktiven Prüfungsdurchführung wird diskutiert und reflektiert.
  • Sie können die Studierenden auch (zusätzlich) eine Prüfung entwickeln lassen.
Lehrveranstaltung

Bettina Fuhrmann, Gerhard Geissler, Ilse Pachlinger, Ingrid Dobrovits, Rosanna Steininger
Methoden der Wirtschaftsdidaktik II und Didaktik des Rechnungswesens
Institut für Wirtschaftspädagogik

Besonderheit

Leseaufträge werden mithilfe eines Rollenspiels aufgearbeitet.

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