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Teaching & Learning Academy
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Nachschau: The Art of Teaching 2026

Wie vielfältig, innovativ und engagiert Lehre an der WU gestaltet wird, zeigte sich einmal mehr bei der diesjährigen Ausgabe von „The Art of Teaching“ am 17. Juni 2026. Durch Bilder und Skulpturen zweier Künstler*innen bot die Veranstaltung in diesem Jahr Lehrenden, Studierenden und Interessierten eine besonders spannende Begegnung von ausgezeichneter Lehre und Kunst. In dieser Nachschau erfahren Sie die Highlights aus erster Hand.

Zum mittlerweile dritten Mal nutzt die WU mit dem Eventformat „The Art of Teaching“ die Linse der Künste, um die herausragenden Leistungen der WU-Lehrenden in ihren täglichen Bemühungen um den Lernerfolg der Studierenden vor den Vorhang zu holen. Ähnlich wie in der Kunst erfordert gute Lehre nicht nur fachliche Expertise, sondern vor allem Intuition, Flexibilität, kreative Vermittlung komplexer Inhalte, Beziehungsgestaltung und den Mut, immer wieder neue Wege des Lehrens und Lernens zu gehen. Passend dazu greift auch das Vorwort des Ausstellungskatalogs ein Zitat von Mark van Doren auf: „The art of teaching is the art of assisting discovery.“

Auftakt im Festsaal 1

Den feierlichen Auftakt bildete die Ausstellungseröffnung im Festsaal 1. Die beiden Künstler*innen Alja Piry und Wendelin Pressl gaben persönliche Einblicke in ihre Ideen und Herangehensweisen für dieses Projekt und zeigten, wie sie sich den ausgezeichneten Lehrenden und deren Lehrkonzepten angenähert hatten. Dieser persönliche Zugang machte die Verbindung von Kunst und Lehre für die Anwesenden von Beginn an erlebbar und schuf eine inspirierende Grundlage für den weiteren Verlauf des Abends.

Vernissage im LC Forum

Im Anschluss verlagerte sich das Geschehen ins LC Forum, wo die Bilder und Skulpturen im Rahmen einer Vernissage endlich entdeckt und bei erfrischenden Sommergetränken neue Ideen und Perspektiven ausgetauscht werden konnten. Ergänzt wurden die insgesamt 15 Kunstwerke durch Poster, die Einblick in Ideen, Konzepte und Erfahrungen der prämierten Lehrpersonen gaben. Grundlage dafür bildeten kurze „Insider-Infos“, die von den Lehrenden selbst bereitgestellt wurden und einen persönlichen Blick auf ihre Lehrpraxis ermöglichten.

Die Ausstellung machte sichtbar, wie vielfältig und engagiert die Lehrenden an der WU an der Weiterentwicklung ihrer Lehre arbeiten. So hielt ein Besucher fest:

„Bei den ausgezeichneten Lehrprojekten ist mir aufgefallen, dass sich ein gemeinsames Thema durchzieht: Lehrende setzen sich kontinuierlich und mit großem Engagement dafür ein, ihre Lehre weiterzuentwickeln und zu verbessern – auf ganz unterschiedliche Weise und in verschiedensten Formaten.“

Besonders positiv wurde auch die künstlerische Gestaltung der Auszeichnungen aufgenommen. Eine Preisträgerin bemerkte:

„Was ich an dem Kunstwerk als Award besonders gut finde, ist, dass es nicht Ehrfurcht oder Distanz erzeugt, sondern vielmehr Neugier weckt und zum näheren Hinsehen einlädt.“

Feierliche Lehrpreisverleihung im Festsaal 1

Den festlichen Abschluss bildete die Verleihung der Lehrpreise für Exzellente und Innovative Lehre 2026 mit anschließendem gemeinsamem Abendessen. Ein besonderes Highlight war die Ansprache des ÖH WU Vorsitzenden Simon Weber, der die Bedeutung ausgezeichneter Lehre aus Sicht der Studierenden hervorhob. Rektor Rupert Sausgruber und Vizerektorin Margarethe Rammerstorfer überreichten die Kunstwerke und Urkunden gemeinsam mit ÖH WU Vorsitzendem Simon Weber und Stv. Vorsitzenden Marie-Christine Kainz.

Die Preisträger*innen betonten, welche Bedeutung die Auszeichnung für sie hat:

„Es ist eine große Freude, diese Form der Wertschätzung für die eigene Lehrtätigkeit zu erfahren. Eine solche Anerkennung macht sichtbar, wie viel Engagement in gute Lehre investiert wird.“

Darüber hinaus wurde die Signalwirkung der Preise für den wissenschaftlichen Nachwuchs hervorgehoben:

„Die Auszeichnung sendet das wichtige Signal, dass Lehre zentrale Aufgabe einer Universität und ein zentraler Bestandteil akademischer Arbeit ist. Zeit und Energie in ihre Weiterentwicklung zu investieren, ist keineswegs umsonst, sondern wird gesehen, geschätzt und gewürdigt.“

So bot die Veranstaltung nicht nur einen feierlichen Rahmen zur Würdigung herausragender Lehrleistungen, sondern auch eine Plattform für Austausch, Inspiration und die Sichtbarmachung der hohen Bedeutung der Lehre an der WU.

Mit rund 100 Gästen zeigte „The Art of Teaching“ auch in seiner dritten Auflage erneut eindrucksvoll: Lehre an der WU ist facettenreich, innovativ und kreativ – und damit in vielerlei Hinsicht eine Form von Kunst!

Zugang zur Ausstellung „The Art of Teaching“ im Virtual Campus