Ars Docendi
Am 8. September wurde in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften der Ars Docendi – Staatspreis für exzellente Lehre verliehen und gleich zwei WU Lehrveranstaltungen durften sich über eine Auszeichnung freuen.
Bettina Wittmann erhielt für ihre Lehrveranstaltung „Revolutionize Digital Marketing Techniques with AI & Smart Tools: Convert Customers to Raving Fans“ den Staatspreis in der Kategorie „Qualitätskultur, Studierendenzentrierung und Studierbarkeit“. Einen Anerkennungspreis in der Kategorie „Forschungsbezogene bzw. Kunstgeleitete Lehre“ erhielten Julia Riess und Michael Posch vom Institut für Wirtschaftspädagogik für das „Forschungsseminar Wirtschaftspädagogik II“.
Wir gratulieren ganz herzlich zu diesen Auszeichnungen und freuen uns, dass damit gleich zwei innovative Lehrkonzepte der WU vor den Vorhang geholt wurden!

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Revolutionize Digital Marketing Techniques with AI & Smart Tools: Convert Customers to Raving Fans | Bettina Wittmann
| Bettina Wittmann verbindet in ihrer Lehrveranstaltung, die bereits 2024 mit dem WU-internen Lehrpreis für Innovative Lehre ausgezeichnet wurde, Digital Marketing mit Künstlicher Intelligenz und setzt dabei auf eine stark studierendenzentrierte Lernumgebung. Die Studierenden übernehmen in einer simulierten digitalen Agentur unterschiedliche, auf ihre Interessen, Ziele und Vorerfahrungen zugeschnittene Rollen, arbeiten an realitätsnahen Unternehmensherausforderungen und entwickeln zudem individuelle Lern-Tutorials. Diese werden von den Studierenden gegenseitig evaluiert und in einem semesterübergreifenden Wissensarchiv gesammelt. So können auch nachfolgende Kohorten von den Erfahrungen und dem Wissen ihrer Vorgänger*innen profitieren. KI wird nicht nur als Arbeitsinstrument eingesetzt, sondern auch hinsichtlich ihrer Möglichkeiten und Grenzen kritisch reflektiert. |
Mehr Informationen zum prämierten Lehrprojekt.
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Forschungsseminar Wirtschaftspädagogik II | Julia Riess & Michael Posch
Julia Riess und Michael Posch führen die Studierenden Schritt für Schritt an die eigenständige empirische Forschung heran. Ausgehend vom gemeinsamen Forschungsfeld Finanzbildung entwickeln die Studierenden eigene Forschungsfragen und durchlaufen den gesamten Forschungsprozess – unterstützt durch Inputs, Feedback, Coaching und Peer Learning. Die gemeinsame theoretische Rahmung durch die Theory of Planned Behavior (Ajzen, 1991) schafft dabei Orientierung und vermittelt, wie Theorien zur Bearbeitung empirischer Fragestellungen eingesetzt werden können. Durch das etappenweise Lehrdesign übernehmen die Studierenden zunehmend Verantwortung für reflektierte Forschungsentscheidungen. So entsteht eine Brücke zur eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit.

