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Vom Thema zum Text

Wissenschaftliches Arbeiten ist ein zirkulärer Prozess. Man beginnt bei einer Fragestellung und gelangt durch Recherchen zu weiteren Themen und Aspekten. Die wenigsten wissenschaftlichen Arbeiten wurden in einem einzigen Durchgang geschrieben, sondern laufend überarbeitet, angepasst und gelangen so durch mehrere Überarbeitungsphasen zu ihrer endgültigen Form.

Vermutlich ist es auch bei euch der Fall, dass ihr Abschnitte in eurer Arbeit verändert, streicht oder erweitert, da ihr neue Ideen miteinbauen wollt. Beachtet jedoch, euch nicht nur auf die Struktur zu konzentrieren, sondern bereits relativ früh mit der Verschriftlichung der gesammelten Literatur und somit eurer Arbeit zu beginnen.
 

Nutzt auch die nachfolgenden Anregungen, um einen guten Anfang zu finden:

Verdeutlicht euch, dass eure Arbeit nicht beim ersten Entwurf perfekt sein muss. Erlaubt euch, eure Arbeit stetig überarbeiten zu dürfen. So bleibt ihr flexibel und könnt neue Gedanken und Ergebnisse gut einarbeiten.

Wartet mit dem Verschriftlichen eurer Arbeit nicht bis kurz vor der Abgabefrist. Plant bereits von Beginn an kürzere Zeiträume für die tatsächliche "Schreibarbeit" ein.

Wie strukturiere ich meine Gedankengänge am besten? 

Beim Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten kommt es nicht nur auf den Inhalt an, sondern auch die erfolgreiche Strukturierung der Gedanken, um den Inhalt auch erfolgreich vermitteln zu können. Welche Methoden dabei hilfreich sein können, findest du in diesem Artikel oder auch im Internet, z.B. hier
 

Clustering: 
Beim „Clustering“ können vor allem Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Gedanken schnell erkannt und Assoziationsketten aufgebaut werden. Im Rahmen der Bachelorarbeit kann diese Technik nicht nur bei der Themenfindung, sondern vor allem bei der Gliederung der Arbeit helfen. Clustering kann einzeln oder in kleinen Gruppen durchgeführt werden. Begonnen wird mit einem Begriff in der Mitte, wo du wie beim Brainstorming Begriffe sammelst, die dazu passen. Diese sortierst du dann passend, um eine Übersicht und Struktur deiner Gedanken zu schaffen.

Online findet ihr viele Beispiele für die Anwendung von Clustering, z.B. hier.

Forschungsjournal: 
Ganz nach dem Motto: „Beim Finden, Lesen oder Experimentieren schon an die spätere Weiterverarbeitung bzw. Publikation denken“ 
Während dem Schreiben der gesamten Bachelorarbeit werden darin Überlegungen, Fragen, Ideen, etc. notiert. Der Vorteil ist, dass die verschriftlichten Gedanken immer wieder durchgelesen werden können und so ein guter Überblick entsteht. Am besten ist es ein Notizbuch, Block oder digitales Dokument zu verwenden, wo Folgendes zu finden ist: Datum, eine breite Spalte für Überlegungen und Fragen sowie eine kleinere Spalte für Kommentare, Hin- und Verweise. Weiters sollte für jeden neuen Tag ein neuer Eintrag erstellt werden, wo das eigene Schaffen des jeweiligen Tages, zusätzlich zu den Anmerkungen, festgehalten wird. Eine Vorlage dafür findest du bspw. hier

Mind-Mapping:
Eine weitere Methode seine Gedanken zu ordnen und gleichzeitig neue Assoziationen entstehen zu lassen, ist das Mind-Mapping. Im Gegensatz zum Clustering wird ein Thema oder Oberbegriff als „Start“ gewählt und einem Baum und seinen Verzweigungen ähnelnd aufgebaut. Die zusammengehörenden Gedanken werden durch Linien verbunden, die immer konkreter werden.  Zum Schluss können die Gedanken beispielsweise durch Nummern oder Farben sortiert werden. Du findest dazu im Internet zahlreiche Beispiele, etwa auch hier.

Wie kann ich eine Schreibblockade verhindern/auflösen?

Du sitzt vor deinem Laptop, musst einen wichtigen Text verfassen, aber weißt nicht, wie du anfangen sollst und das leere Blatt Paper starrt dir entgegen? Das Problem einer Schreibblockade kennen viele, weshalb euch hier Lösungsansätze vorgestellt werden, damit ihr dieser zukünftig aktiv entgegenwirken könnt.

Allgemeine Tipps 

Welche Auslöser von Schreibblockaden gibt es und wie kann man sich dagegen schützen? 

Es gibt unterschiedliche Gründe für Schreibblockaden – sowohl die überwältigende Menge an Information, als auch mangender Fokus oder (psychischer) Druck oder Stress kann eine Schreibblockade auslösen. 

Auf dieser Website werden zahlreiche präventive Maßnahmen vorgestellt, die eine Schreibblockade gar nicht erst entstehen lassen. Aber auch für eine spontane Blockade werden viele Ratschläge aufgelistet. Die Strategien zum Überwinden von Schreibblockaden sind nach deren Auslöser geordnet. 

Oft hilft es schon einen Plan, Gliederung oder Deadline aufzustellen. Ebenfalls sind Veränderungen, wie den Schreibort zu wechseln, mitten im Text anzufangen oder parallel an zwei Stellen zu arbeiten, Abwechslungen, die Unterstützung bieten können. Wichtig ist auch, einen Ort für den optimalen Fokus zu schaffen und Pausen einzulegen. Vergesst nicht: korrigiert werden kann später, konzentriert euch zuerst erst auf das Schreiben selbst. Um Inspiration zu finden kannst du dir auch andere Texte durchlesen, vielleicht fällt es dir ja so leichter anzufangen. 

Weitere Tipps und mögliche Ursachen von Schreibblockaden findet ihr bspw. auch auf dieser Webseite.

Die Methode des Freewriting 

Was könnt ihr machen, wenn es euch nicht gelingt mit dem Schreiben anzufangen? 

Gibt es Probleme allgemein in den sogenannten Flow zu kommen kann es helfen Freewriting auszuprobieren. Beim Freewriting wird den Gedanken zwischen fünf bis fünfzehn Minuten freien Lauf gelassen. Dafür werden Papier und Stift genutzt. Ohne den Stift abzusetzen, wird über alles, was im Kopf vorgeht geschrieben, z.B. über Themen wie bevorstehende Prüfungen, Erledigungen im Haushalt, Ängste, Wünsche etc.  Anschließend ist der Kopf wieder frei, um konzentriert und fokussiert mit dem Schreiben starten zu können. 

Weitere Tipps zum Freewriting gibt es bspw. unter folgendem Link.

Ihr seid nicht allein! 

Was unternehmen Autoren gegen Schreibblockaden? 

Auch erfolgreiche Autoren haben mit dem Problem der Schreibhemmungen zu kämpfen. Der Kinder- und Jugendbuchautor Thomas Brezina hat bereits mehr als 550 Bücher geschrieben und selbst schon Schreibblockaden erlebt. In diesem Video erzählt er aus seinem eigenen Schreiballtag und gibt Tipps, wie die Motivation am Schreiben nicht verloren geht. Brezina rät beispielsweise dazu, dass man sich realistische Tagesziele setzen soll und sich daraufhin mit etwas Schönem belohnen, wenn ihr diese erreicht habt.

Nicht nur beim Erstellen von Exzerpten, sondern bereits in den ersten Versionen Ihrer Arbeit solltet ihr darauf achten, von Beginn an korrekt zu zitieren. Entscheidet euch für eine einheitliche Zitierweise und bleibt im weiteren Verlauf eurer Arbeit dabei. Spätere Überarbeitungen können oft zu unnötigen Zeitverzögerungen führen.

Auch wenn ihr anfangs nur eine erste Skizze eurer Arbeit anfertigt, achtet bereits zu Beginn auf Grammatik und Rechtschreibfehler. Dies erspart euch viel Zeit für eine nachträgliche Korrektur.

Entscheidet euch für ein bestimmtes Textformat. Auch für Exzerpte, Memos und Ideensammlungen empfiehlt es sich dasselbe Format zu verwenden. Dies ist wichtig, um spätere Probleme, die durch Inkompatibilität der einzelnen Dokumente entstehen, zu vermeiden. Textverarbeitungsprogramme stellen euch Formatvorlagen zur Verfügung mit deren Hilfe das Erstellen von Verzeichnissen und Gliederungen leichter fällt.

Informiert euch im Vorfeld genau über die jeweiligen Formvorschriften sowie Termine und Fristen für die Abgabe eurer Arbeit. Auf der WU Website findet ihr unter dem Menüpunkt "Studierende" – „Bachelorguide“, Anleitungen für die Erstellung einer Bachelorarbeit.

Die Abgabe der Arbeit wird mit der Durchführung des Plagiatschecks auf LEARN - Abschlussarbeiten abgeschlossen.