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Wussten Sie schon, ...

... dass Ihnen Habit-Tracker dabei helfen können, Ihr Lernen effizienter zu gestalten?

Habit Tracker sind ein ideales Tool, um sich einen Überblick über Angewohnheiten sowie Tätigkeiten, die das Lernen betreffen, zu verschaffen. Wie euch das Prinzip der Selbstbeobachtung helfen kann, euer Lernen zu optimieren, lest ihr in diesem Artikel.

Mit Habit Trackern können Gewohnheiten oder To-do’s mithilfe der Selbstbeobachtung festgehalten werden. Die Dokumentation von Gewohnheiten kann euch dabei helfen, zu erkennen, womit ihr täglich eure Zeit verbringt. Beispielsweise wie viele Minuten oder Stunden ihr euch auf Social Media Seiten aufhaltet oder wie viel Sport ihr macht. Welche Gewohnheiten oder To-do‘s innerhalb welcher zeitlichen Dimension getrackt werden, liegt ganz bei euch. So können zum Beispiel Sporteinheiten, gesunde Mahlzeiten oder auch das Erledigen von Hausübungen anschaulich nachverfolgt werden.

Habit Tracker haben neben der Selbstbeobachtung noch eine weitere wichtige Funktion. Sie dienen nämlich auch dazu, den eigenen Fortschritt zu dokumentieren und das ist aus wissenschaftlicher Sicht sehr nützlich für die Motivation. Denn die eigene Leistung und Arbeit sichtbar zu machen, beispielsweise durch abgehakte To-do Listen oder Have-Done-Listen, wirkt motivierend. Es gibt Studien, die beweisen, dass Selbstbeobachtung zu erwünschtem Verhalten führen kann (Korotitsch & Nelson-Gray, 1999). Durch das Festhalten eines Vorhabens im Habit Tracker, z. B. „täglich vier Stunden für die nächste Prüfung lernen“, steigt also die Chance, dass ihr dieses auch wirklich umsetzt.

Wie funktioniert das beim Lernen?

Selbstverständlich klappt das Prinzip des habit trackings im Alltag genau so gut wie im Unikontext. Bis zur nächsten Prüfungswoche sind es noch zwei Wochen, bis dahin könntet ihr das habit tracking doch einfach ausprobieren. Hierzu haben wir ein paar Inspirationen:

  • Täglich ein Kapitel für die nächste Prüfung lernen
  • Täglich zwei Kapitel des bereits gelernten Stoffs wiederholen
  • Täglich 200 Wörter der anstehenden Seminararbeit schreiben
  • Täglich maximal eine Stunde auf Social Media verbringen
  • Jeden dritten Tag eine Prüfung über Learn simulieren
  • An Lerntagen 20 min Yoga (nutzt unser online Bewegungsangebot)
  • An Lerntagen mittags etwas leicht Verdauliches essen
  • An Lerntagen zweimal täglich eine gesunde Mahlzeit essen

Wie die Habit Tracker ausgestaltet sind, liegt ganz bei euch. Googelt in der Bildsuche einfach das Schlagwort „habit tracker“. Hier findet ihr unterschiedliche Varianten und Vorlagen – vom Ausmalen der Gewohnheiten, über abhacken oder aber Vorlagen für Tracker, die Privates und Berufliches verbinden. Wem die weniger kreative Variante lieber ist, kann auch ein einfaches Excel erstellen und darin beispielsweise dokumentieren, wie viel Wörter täglich für die Masterarbeit geschrieben werden und diese mit einem Zielwert pro Woche abgleichen. Auch gibt es zahlreiche Apps, die einem das Tracken erleichtern und unterschiedliche Features bereitstellen: vom Import in Excel bis hin zu verschiedenen motivationsfördernden Anreizen.

Quelle:

Korotitsch, W. J., & Nelson-Gray, R. O. (1999). An overview of self-monitoring research in assessment and treatment. Psychological Assessment, 11(4), 415–425. https://doi.org/10.1037/1040-3590.11.4.415