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Effektiv Lernen

Eure liebsten Tools für virtuelle Gruppenarbeiten

Der Umgang mit digitalen Medien und Tools für die Online-Kommunikation und -Kollaboration gehört für viele bereits zum Alltag. Dennoch ist es eine Umstellung, wenn man sich größtenteils nur noch online austauschen kann, vor allem, wenn gemeinsam an einer Aufgabe für einen Kurs gearbeitet werden soll. Erfahrt in diesem Artikel die Ergebnisse der ersten Learning Ergonomics Umfrage zu den beliebtesten Online-Tools zur virtuellen Zusammenarbeit und erhaltet einen Einblick, welche Vorteile euch verschiedene Tools bei Gruppenarbeiten bieten.

Die Zusammenarbeit im virtuellen Raum benötigt ein gewisses Maß an Planung, Organisation aber auch an informellen Gesprächen, um Vertrauen aufzubauen, Fragen leichter zu klären oder sich auszutauschen. In der ersten Learning Ergonomics Umfrage wollten wir von euch wissen, welche Tools ihr verwendet, um euch mit anderen auszutauschen. In diesem Artikel stellen wir euch die Tools vor, die unter den WU Studierenden zum Einsatz kommen.

(Video-)Konferenzen durchführen

Für die virtuelle Zusammenarbeit in Gruppen ist der gemeinsame Austausch per Videokonferenz meist unerlässlich. Ton und Bild helfen dabei, sich kennen zu lernen, Vertrauen aufzubauen und Themen eingehender zu diskutieren.

Achtzig Prozent der Umfrageteilnehmer*innen gaben an, WhatsApp für Videokonferenzen zu benutzen. Dicht darauf folgt MS Teams. Zoom wird nur von circa einem Viertel der Umfrageteilnehmer*innen benutzt. Interessant ist auch, dass die große Mehrheit mindestens zwei verschiedene Tools verwendet, um Videokonferenzen abzuhalten.

Während WhatsApp von vielen ohnehin bereits im Alltag verwendet wird und Videokonferenzen mit bis zu 4 Teilnehmer*innen ermöglicht, kommt Microsoft Teams in vielen Lehrveranstaltungen zum Einsatz und ist für WU-Studierende frei verfügbar. Durch das Anlegen unterschiedlicher Gruppen (bzw. Teams auf MS Teams) behalten Sie in beiden Tools den Überblick, auch wenn Sie an verschiedenen Gruppenarbeiten teilnehmen. Seit 1. Oktober 2020 steht auch Zoom an der WU zur Verfügung. Als WU Studierende*r haben sie nun einen Account, den Sie über diesen Link aktivieren können. Zoom besticht vor allem durch seine einfache Bedienung. 

Termine koordinieren und Aufgaben verteilen

Entscheidend für den Erfolg einer Gruppenarbeit ist auch die Organisation. Wer übernimmt welche Aufgaben? Wie trifft man Absprachen und wie wird ein gemeinsamer Text erstellt? Um diese Fragen zu klären, hilft es, die Einteilung schriftlich festzuhalten. Auch die gemeinsame Terminfindung für das nächste Treffen kann durch Online-Tools erleichtert werden.

Zur Koordination sind, laut Umfrageteilnehmer*innen, Outlook Kalender (38%) sowie Google Kalender (35%) die am häufigsten verwendeten Tools. Etwas mehr als ein Drittel benutzt gar keine Online-Tools zur Terminfindung und Aufgabenverteilung.

Der Outlook Kalender bietet ein Adressbuch, eine Aufgabenliste, „Sticky Notes“ und natürlich einen Kalender. Aufgaben lassen sich delegieren, wobei der*die Betroffene durch ein E-Mail benachrichtigt wird und auch der*die Absender*in eine Statusinformation erhält. Allerdings funktioniert er nur, wenn auch alle Beteiligten das kostenpflichtige Programm MS Outlook nutzen. Wie auch bei Google Kalender lassen sich Termine schnell abstimmen. Die Erinnerungsfunktion hilft in beiden Tools dabei, keinen Termin zu verpassen. Beide Tools bieten die Möglichkeit, mit mehreren Kalendern zu arbeiten, und diese für ausgewählte Personen freizugeben. Dies erleichtert die Koordination von Terminen.

Ein weniger bekanntes Tool ist Todoist. Sie können darin „To-do“-Listen erstellen, offene Aufgaben in entsprechende Ordner sortieren und sie mit den Gruppenmitgliedern teilen. Eine Kalenderfunktion ist verfügbar, die per E-Mail an Aufgaben erinnert.

Gleichzeitig an Dateien arbeiten

Oft müssen im Rahmen von Gruppenarbeiten Aufgaben schriftlich ausgearbeitet werden. Hier ist es hilfreich, Tools zu verwenden, die es ermöglichen, simultan an Dokumenten zu arbeiten. Auch für eine gemeinsame Präsentation können entsprechende Tools sinnvoll sein.

Hauptsächlich sind hierfür GoogleDocs und MS Teams in Gebrauch. Dreiviertel der Teilnehmer*innen verwendet GoogleDocs, etwas mehr als die Hälfte MS Teams.

Dateien mit Gruppenmitgliedern teilen

Möchten Sie Dokumente nur teilen, ohne an diesen gleichzeitig zu arbeiten, stehen Ihnen Tools wie Google Drive, Dropbox, WeTransfer – oder ganz klassisch – E-Mails zur Verfügung.

Der Umfrage zufolge bevorzugen die meisten zum Teilen von Dateien E-Mails: 85% senden Dateien auf diesem klassischen Weg. Etwa zwei Drittel benutzt Dropbox, dicht gefolgt von Google Drive. Auch WeTransfer kommt zum Einsatz.

Dateien per Mail zu senden ist der einfachste Weg, um Dokumente zu teilen. Größere Dateien verursachen beim Email-Versand aber oft Probleme. WeTransfer bietet die Möglichkeit, Dateien, ohne einen eigenen Account, bis zu einer Größe von 2GB kostenlos zu versenden. Hierfür brauchen Sie nur die E-Mail Adresse(n) der Person(en), mit der Sie die Dokumente teilen wollen (max. 20 Personen). Aber Achtung! Der*die Empfängerin muss die Dateien innerhalb einer Woche herunterladen, bevor diese von den Servern gelöscht werden.

Bei der Alternative Dropbox muss ein Konto angelegt werden, welches auf 2GB in der kostenlosen Version begrenzt ist. Dropbox ist eine Cloud-Lösung, in der Dateien so gespeichert werden können, dass sie von mehreren Computern aus erreicht werden können. Außerdem können ganze Ordner oder einzelne Dateien mit anderen Nutzer*innen geteilt werden.

Google Drive besticht durch seine große Speicherkapazität: 15GB stehen bei einem eigenen Google Account zur Verfügung – dies schließt allerdings E-Mails und deren Anhänge sowie Google Photos mit ein. Falls die 15 GB also nicht reichen, kann es helfen, alte E-Mails zu löschen.

Danke für die rege Teilnahme an der Umfrage! Die nächste Umfrage zum Thema „Ablenkungen beim Lernen“ hat bereits begonnen. Hier könnt ihr daran teilnehmen! 

Zum Weiterlesen:

Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen (HUL) der Universität Hamburg: Anregungen für Studierende für Digitales Lernen. Abgerufen von: https://www.hul.uni-hamburg.de/lehre-digital/didaktik-digitale-lehre/anregungen-studierende.pdf [09.10.2020]